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Eilenburg Endspurt an Eilenburgs Schulen
Region Eilenburg Endspurt an Eilenburgs Schulen
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16:05 19.05.2015
Grundschule Ost: Bodenleger Rocky Wedehase (rechts) reißt gemeinsam mitBruder David den Filzfußboden aus dem ehemaligen Musikraum, der früher auch mal Aula war. Quelle: Heike Liesaus

Mit Firmen-Transportern vollgeparkt ist gestern der Hof des Martin-Rinckart-Gymnasiums. Während der Ferien war der im Jahr 1996 eröffnete Ostflügel dem sanierten Haupthaus und dem neuen Westflügel angepasst worden. Das heißt: Dank der Maler ist nun das Farbkonzept auch in den mittlerweile fast 20 Jahre alten Fluren und Klassenräumen eingezogen. "Da ist richtig viel passiert", freute sich Dieter Mannel, der Leiter des Gymnasiums. "Der Ostflügel wurde zudem an die technischen Anlagen der anderen Gebäude angepasst." Arbeit für Elektriker und Sicherheitstechniker. Die Schließanlagen der Türen sind nun neu installiert, Regelungs- und Steuerungstechnik der Heizung ebenso, sogar die Beschallung, die hier bisher schlecht zu verstehen war. "Das ist alles bis Freitagmittag fertig. Dann kommt eine Grundreinigung. Der Unterricht startet am Montag ohne Einschränkungen", so Mannel. Eine Baustelle behält das Gymnasium jedoch. Unterm Dach des Hauptgebäudes sind zwei Kunsträume nicht fertig. "Wie das so ist bei der Sanierung älterer Gebäude. Es tritt immer Unvorhergesehenes ein." Bleibt die Vorfreude auf bessere Bedingungen auch für dieses Unterrichtsfach.

Ähnliches gilt für die Grundschule im Stadtteil Ost. Hier fiel, wie berichtet, die Entscheidung für die Raum-Lösung der Essensversorgung erst Mitte Juni, mussten Planungen und Auftragsvergabe erfolgen, bevor die Handwerker loslegten. Der Umbau des bisherigen großen Musikraums zum Speisesaal mit angrenzender Ausgabeküche im Westflügel des Erdgeschosses wurde mit der Schule, den Planern und der Stadtverwaltung bereits wenige Tage später besprochen. Mit den Bauarbeiten konnte sogar eine Woche früher als dann geplant, und zwar am 8. August, begonnen werden, teilte die Stadtverwaltung mit. Allerdings werden die Kinder voraussichtlich noch drei Wochen im Speisesaal der ehemaligen Mittelschule essen. Diese soll abgerissen werden, was die neue Regelung nötig machte. Inzwischen sind alte Tapeten und Bodenbeläge abgerissen, die Durchbrüche für die Tür zur Ausgabeküche und ein Ausgabefenster geschaffen. Nötige Sanitär- und Elektroinstallationen laufen. Im Keller ist bereits die Übergabestation zur eigenständigen Wärmeversorgung der Grundschule errichtet. Die neue Trasse zur eigenen Fernwärmeversorgung konnten die Stadtwerke bereits bis 31. Juli fertigstellen. Ende dieser Woche kann nun das Verlegen des Bodenbelags im Speiseraum sowie der Wand- und Bodenfliesen in der Ausgabeküche starten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.08.2013

Liesaus, Heike

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