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Erstmals Pegida-Protest in Eilenburg: Wacker setzt auf Dialog

Erstmals Pegida-Protest in Eilenburg: Wacker setzt auf Dialog

Seit Montagabend gibt es eine sogenannte Ebiga. Gegen 18.45 Uhr erhielt die LVZ an diesem Tag einen Hinweis, dass in Eilenburg eine Demonstration stattfinden soll und dass sich zahlreiche Menschen auf dem Marktplatz einfinden.

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Vor dem Eilenburger Rathaus fanden sich am Montag rund 80 Personen zu einer Mahnwache ein. Aufgerufen dazu wurde über die sozialen Netzwerke.

Quelle: Thomas Jentzsch

Eilenburg. Und in der Tat: Vor dem Rathaus versammelten sich zirka 80 Personen, die meisten Eilenburger. 60 von ihnen ordnete die Polizei danach der Pegida-Bewegung zu, 15 weitere den Gegnern dieser Bewegung. Kerzen wurden angezündet, Deutschland-Fahnen geschwenkt. Polizisten beobachteten die Szenerie, es blieb friedlich. Entlang der Mauer an der Rathaustreppe wurden Kerzen angezündet. Die Veranstaltung sei von Eilenburgern angemeldet worden, erfuhr die LVZ. Zum eigentlichen Anliegen wollte sich vor Ort indes niemand gegenüber der Presse äußern. Anlass soll die abgesagte Demonstration der Pegida in Dresden gewesen sein. Die Veranstaltung sollte einmalig stattfinden, hieß es.

Zwischenzeitliche Meldungen, die Demo sei vom Landratsamt Nordsachsen genehmigt worden, bestätigten sich nicht. "Wir haben gegen 18.45 Uhr einen Anruf vom Polizeirevier Eilenburg erhalten und erfahren, dass eine Streifenwagenbesatzung die Spontan-Demo mitbekommen hat. Der Aufruf ist offenbar über die sozialen Netzwerke erfolgt. Die Teilnehmer wurden von zwei Eilenburgern aufgefordert, sich vor dem Rathaus zu treffen. Die Gegendemonstranten sind ebenfalls spontan dort erschienen", sagte Rechtsdezernentin Angelika Stoye.

Eilenburgs Oberbürgermeister Hubertus Wacker (parteilos) reagiert indes mit einem Angebot zum Dialog auf die aktuelle Entwicklung in der Muldestadt und bietet den Eilenburgern Gespräche zum Thema Asyl- und Ausländerproblematik an. Für Montag hat er zu einer Veranstaltung in die Aula des Rinckart-Hauses am Dr.-Külz-Ring eingeladen. Beginn ist 19 Uhr. Wacker hatte sich in dieser Zeitung bereits vor einigen Tagen zum Thema der Pegida-Bewegung geäußert: "Es sollte mit den Menschen gesprochen werden, ohne sie in eine bestimmte Ecke zu stellen, ohne sie sofort in den Medien vorzuführen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.01.2015
pfü/ka

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