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Ex-Eilenburger verfolgt Geschehen in Japan mit Sorge

Ex-Eilenburger verfolgt Geschehen in Japan mit Sorge

Eilenburg. Das schwere Erdbeben in Japan und die katastrophalen Folgen beschäftigen auch die Menschen in der Eilenburger Region. Mattias Hirschfeld, der aus der Muldestadt stammt, verbrachte dreieinhalb Jahre auf der Insel.

. Vor sechs Jahren berichtete er für die Kreiszeitung regelmäßig über sein Leben in der Ferne. Heute lebt er mit seiner japanischen Frau Yoshiko in Hannover, ist mit dem Land beruflich und privat noch immer eng verbunden. Voll Sorge verfolgt Mattias Hirschfeld, was sich in diesen Tagen im 10 000 Kilometer entfernten Land abspielt. Erst im November war der 32-Jährige, der in Hannover für das Land Niedersachsen als Referent für internationale Beziehungen arbeitet, in der Heimat seiner Frau. „Wir haben unsere Hochzeit (Das Paar heiratete im Mai 2010 in Eilenburg, d.Red.) landestypisch nachgefeiert." Auch die Eltern kamen aus Eilenburg. Gemeinsam mit Vater Michael reiste Mattias Hirschfeld drei Tage durch den Norden des Landes, besuchte dabei unter anderem die Gegend um Matsushima. Für die Japaner zählt(e) dieser Küstenabschnitt zu den drei größten Sehenswürdigkeiten des Landes – bis zu dem Tag, an dem es dort am stärksten bebte, an dem der Tsunami hereinbrach und jetzt nichts mehr so ist, wie es war. Am Freitag, als die ersten Meldungen eintreffen, scheint noch alles vergleichsweise ruhig. Zwar kann Ehefrau Yoshiko zunächst keinen Kontakt zu ihren Eltern, die in Tokio leben, herstellen. Am Sonnabend gelingt das schließlich: „Ihnen ging es gut, das starke Beben hatten sie gut überstanden, die Welle hatte sie nicht getroffen." Aber noch im Laufe des Tages, als immer mehr Meldungen über die sich anbahnende atomare Katastrophe in den Kernkraftwerken über die Ticker kommen, ist auch den Hirschfelds schnell klar, welch dramatische Entwicklung das Geschehen nimmt.

Mehr lesen Sie in der Kreiszeitung am 17. März, Seite 21

Kathrin Kabelitz

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