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Ex-Kammerpräsident will Eilenburg attraktiver machen

Ex-Kammerpräsident will Eilenburg attraktiver machen

Ines Scheler muss es wissen. Sie ist seit 28 Jahren mit ihrem Ralf verheiratet, steht "voll hinter ihm". Er sei offen und ehrlich, sagt sie. "Und wenn er sich für eine Sache begeistert, dann zieht er das auch durch", so die Finanzbeamtin, die als Geschäftsstellenleiterin im örtlichen Finanzamt in der Muldestadt nicht minder bekannt ist wie ihr Mann.

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Ralf Scheler will Eilenburg mit einer Art Marketing-Offensive als Standort für Wirtschaft und Zuwanderung attraktiv machen.

Quelle: Wolfgang Sens

Eilenburg. Der Ur-Eilenburger will nach der Oberbürgermeisterwahl am 7. Juni in die Fußstapfen von Amtsinhaber Hubertus Wacker (parteilos) treten. Ebenfalls als Parteiloser. Seine Nachfolge als geschäftsführender Gesellschafter bei Schlüssel-Kratzsch in Eilenburg hat er schon geregelt, auch die Präsidentschaft bei der Handwerkskammer zu Leipzig Ende vergangenen Jahres niedergelegt, um sich voll auf die neue Aufgabe konzentrieren zu können. "Mit 51 habe ich das richtige Alter und reichlich Erfahrung aus vielen Ehrenämtern, um noch mal neu durchzustarten", gibt sich Scheler selbstbewusst. "Es wäre schade für Eilenburg, würden sich die Wähler nicht für die mir zur Verfügung stehenden überregionalen, landes- und bundesweiten Vernetzungen in Politik und Wirtschaft entscheiden, die ich zum Wohle unserer Heimatstadt und ihrer Ortsteile einbringen könnte", ergänzt er.

301 Unterstützer hätten für seine Kandidatur, 80 waren gefordert, in kurzer Zeit unterschrieben. Scheler, dessen private und berufliche Entwicklung immer eng mit Eilenburg verflochten war, räumt einer funktionierenden Wirtschaft absolute Priorität ein: "Ich möchte, dass wir es schaffen, in überschaubarer Zeit Wirtschaft und Verwaltung besser zu vernetzen. Die Verwaltung soll Dienstleister für Bürger und Wirtschaft sein und auch wissen, wie Wirtschaft tickt." Mehr Verknüpfungen solle es außerdem zwischen Schulen, Vereinen und Wirtschaft geben. "Aus meiner zurückliegenden Arbeit kenne ich gut funktionierende Projekte, die sich in Eilenburg ebenfalls umsetzen ließen." Dabei gehe es nicht allein um Arbeitsplätze, sondern besonders darum, Abwanderung zu stoppen sowie Zuzug attraktiv zu machen. "Es muss eine Art Marketing-Offensive geben, Standortvorteile müssen für die Stadtentwicklung und damit für alle Bürger, egal ob jung oder alt, zum Tragen kommen."

Scheler lernte im Ebawe, wo sein 27-jähriger Sohn jetzt ebenfalls arbeitet, Schlosser, studierte später in Leipzig Maschinenbau, war bei Straßen- und Tiefbau Eilenburg leitender Mitarbeiter. In mehr als 15 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit, so als Obermeister der Metallbauerinnung, als Kreishandwerksmeister und als Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, erwarb Scheler vielfältige Erfahrungen.

"Ich kann zuhören und sage die Wahrheit. Ich bin gesellig, kommunikativ und teamfähig, schaue nicht auf die Uhr, wenn es um Problemlösungen geht." Dabei findet er auch Verständnis bei seiner Frau, wenn es mal wieder spät wird. "Abstriche an unserem Privatleben sind wir gewöhnt", so Ines Scheler. Ausgleich findet das Paar beim Reisen, Wandern und in der Natur. Und tankt dabei auch Kraft für Pläne, die es außer fürs Rathaus auch im privaten Bereich noch reichlich gibt. Auf dem Schlossberg wollen die beiden, die zurzeit in Ost leben, noch ein Haus bauen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.05.2015
Von Karin Rieck

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