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Fahnenweihe und Gaudi-Spiele

Fahnenweihe und Gaudi-Spiele

Klitzschen. „Helfen in Not ist unser Gebot" – so steht es in goldenen Lettern auf dem roten Samt des neuen Traditionsbanners der Freiwilligen Feuerwehr Klitzschen.

Ein Leitsatz für die Kameraden der Löschgruppe des Mockrehnaer Ortsteils. Doch: „Lieber eine Feuerwehr haben und nicht benötigen, als eine Wehr benötigen und keine haben" – das war ein Spruch von Bürgermeister Peter Klepel (parteilos) in seiner Ansprache zur feierlichen Fahnenweihe am Freitag. Denn am 12. August vor einem Jahrhundert wurde die Truppe gebildet. Ein Anlass zur Anschaffung einer eigenen Traditionsflagge und zu Festlichkeiten. Beides konnte dank der Spendenbereitschaft der Dorfbewohner finanziert werden.  „Wir hatten gewisse Vorstellungen, was die Gestaltung betrifft. Die Firma Nepperwitz hat in Zusammenarbeit mit dem Feuerwehr-Förderverein unsere Ideen am PC anschaulich gemacht und so war man sich schnell über das Motiv einig", erklärte Günther Haferkorn, der Vereinsvorsitzende des Fördervereins der FFw des 500-Seelen-Ortes zufrieden mit dem Ergebnis. Die Vorderseite des Banners zeigt den heiligen Sankt Florian mit dem Klitzschener Wappen und auf der Rückseite die Kirche, das älteste Gebäude im Dorf.  

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Klitzschen. „Helfen in Not ist unser Gebot" – so steht es in goldenen Lettern auf dem roten Samt des neuen Traditionsbanners der Freiwilligen Feuerwehr Klitzschen. Ein Leitsatz für die Kameraden der Löschgruppe des Mockrehnaer Ortsteils. Doch: „Lieber eine Feuerwehr haben und nicht benötigen, als eine Wehr benötigen und keine haben" – das war ein Spruch von Bürgermeister Peter Klepel (parteilos) in seiner Ansprache zur feierlichen Fahnenweihe am Freitag.

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Viele Gäste und Kameraden der Gastwehren aus umliegenden Dörfern reihten sich unter den Gratulanten ein, um mit den 24 aktiven, sechs ehrenamtlichen sowie den acht zur Jugendwehr zählenden Kameraden zu feiern. Ein besonderer Dank galt Kameradin Helga Hansch. Mit 43 Jahren Dienstzeit zählt sie zu den ältesten Feuerwehrfrauen im Ort. Als ältester Kamerad mit stolzen 70 Jahren Dienstzeit wurde Heinz Kriegel lobend erwähnt.  Am Sonnabend traten dann 22 Mannschaften aus den umliegenden Orten in Wettkämpfen gegeneinander an und demonstrierten beim Löschangriff, was sie im Ernstfall können müssen. Gewinner in der Kategorie Männer war die Langenreichenbacher Wehr mit 26,10 Sekunden, dicht gefolgt von den Kameraden aus Beckwitz (29,40 Sekunden). In der Alterklasse I führte Großwig mit 40,13 Sekunden vor Langenreichenbach 1 mit 41,70 Sekunden. In der Altersklasse II siegte Elsnig 1 mit 30,3 Sekunden vor Langenreichenbach.  Kutschfahrten, Kinderunterhaltung und gemütliches Beisammensein am Nachmittag leiteten dann zum Feuerwehrball am Abend über. Am Sonntag ging es unter anderem mit den Gaudi-Spielen und dem Festumzug, der alte und neue Feuerwehrtechnik zeigte, weiter.  

Heike Fedorov

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