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Eilenburg Faszinierende Klassik in Eilenburgs historischer Aula
Region Eilenburg Faszinierende Klassik in Eilenburgs historischer Aula
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15:00 18.02.2016
Die Cellistin Kerstin Feltz wird bei der „Stunde der Musik“ der gemeinsam mit dem Pianisten Zoltan Füzesséry auftreten. Quelle: privat
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Eilenburg

Kammermusik mit faszinierender Ausstrahlung wird am Freitag, dem 26. Februar, in der Eilenburger Reihe „Stunde der Musik“ geboten. So mancher ehemalige Gymnasiast dürfte dabei in Erinnerungen schwelgen, denn die Konzertreihe findet in der Aula des historischen Schulhauses am Külz-Ring statt. Dort lassen die Cellistin Kerstin Feltz und der Pianist Zoltan Füzesséry Werke von Claude Debussy, Johannes Brahms und Frederic Chopin erklingen.

Feltz ist in Jena geboren, erhielt ersten Violoncellounterricht im Alter von fünf Jahren. Sie studierte in Weimar und Moskau. Konzertreisen führten sie durch ganz Europa, die USA, nach Mexiko, Zypern, China, Japan, Brasilien und in die Türkei. Die Goldmedaille des VI. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbes in Leipzig errang sie im Alter von 18 Jahren, Preise internationaler Violoncello-Wettbewerbe in Markneukirchen 1979 und Belgrad 1984, des Pablo-Casals-Wettbewerbes Budapest 1985 und des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbes Moskau 1986 folgten. 1994 wurde Kerstin Feltz als ordentliche Professorin für Violoncello an die Universität für Musik und darstellende Kunst nach Graz berufen, wo sie seitdem mit viel Engagement eine Celloklasse aufgebaut hat und sich außerdem um ihre vier Kinder kümmert. Sie spielt auf einem Violoncello des Mailänder Meisters Giovanni Grancino, welches um 1700 gebaut und im Jahr 2000 vom Stuttgarter Geigenbaumeister Hieronymus Köstler grundlegend restauriert wurde.

Mit dem jungen ungarischen Pianisten Zoltán Füzesséry arbeitet sie seit 2002 fest zusammen. Der 36-jährige Budapester lernte ebenfalls bereits mit sechs Jahren Klavierspielen. Seine Stationen als Student: Budapest und Graz. Im Jahr 2000 gewann er in Wien den Internationalen Klavierwettbewerb des Steinway-Hauses und erhielt ein Ehrendiplom des Internationalen Schubert-Wettbewerbes Graz 2000. Neben Solokonzerten trat er auch mit renommierten Orchestern wie den Wupperthaler Symphonikern, den Dortmunder Symphonikern, der Lubliner Philharmonie, dem European Youth Chamber Orchestra of Styria, dem Danubia Symphonischen Orchester, dem Mendelssohn-Kammerorchester auf.

Das Konzert mit dem Duo beginnt am 26. Februar in der Aula des Hauses Rinckart um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Karten gibt es zu 12 Euro, ermäßigt für Schüler/Studenten 4 Euro, an der Abendkasse.

Von Heike Liesaus

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Westphal ist Diplom-Verwaltungswirtin, 46 Jahre alt und seit 1990 für die Bundesagentur für Arbeit tätig. Sie hat den Beruf von der Pike auf gelernt. Im Interview spricht sie nun unter anderem über ihre Arbeit und über neue Chancen für Langzeitarbeitslose.

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