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Feuerwehrleute werden bei Großbrand in Zscheppelin verletzt - 500.000 Euro Schaden

Feuerwehrleute werden bei Großbrand in Zscheppelin verletzt - 500.000 Euro Schaden

Es ist gegen 18.15 Uhr in Zschepplin, als Sirenengeheul die abendliche Stille unterbricht. Rund sieben Minuten später treffen fast gleichzeitig die Kameraden aus Krippehna und Zschepplin am Einsatzort ein.

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Die Feuerwehr musste Teile des Dachs abdecken, um letzte Brandnester von oben bekämpfen zu können.

Quelle: Thomas Jentzsch

Zschepplin. Auch Rettungswagen und Polizei kommen an. Die Krippehnaer Straße ist von Qualm erfüllt, über dem Dach eines Zweifamilienhaus hat sich eine weithin sichtbare Rauchsäule gebildet. Einsatzleiter Veikko Hindemith verschafft sich einen Überblick. Schnell ist klar: Personen befinden sich nicht mehr im Haus. Die Bewohner, ein älteres Ehepaar, hatten mit Hilfe von Nachbarn zunächst versucht, selbst zu löschen – ohne Erfolg.

Der Versuch der Kameraden, im Haus zum Brandherd vorzudringen, scheitert: „Wir mussten den Innenangriff abbrechen, weil die Zwischendecke eingestürzt ist", so Hindemith. Unverzüglich beginnen die Kameraden mit dem Löschen. Mittlerweile sind auch die Kameraden aus Eilenburg und Hohenprießnitz angefordert, weil klar wird, dass weitere technische Hilfe notwendig ist. „50 Kameraden waren vor Ort, davon 20 Atemschutzgeräte-Träger", so Hindemith. Das Zusammenwirken mit den anderen Wehren habe gut geklappt, ist der Einsatzleiter später dankbar.

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Zschepplin. Großeinsatz für die Freiwilligen Feuerwehren Zschepplin, Krippehna, Hohenprießnitz und Eilenburg. Bei einem Dachstuhlbrand in einem Zscheppliner Zweifamilienhaus ist am Samstagabend ein Schaden in Höhe von rund einer halben Million Euro entstanden. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig retten. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrleute leicht verletzt.

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Entlang der Krippehnaer Straße werden hin zum Löschwasserteich an der Kirche die Schläuche auf einer Länge von rund 500 Metern ausgerollt. Dies auch über die B 107 hinweg, die Polizei sperrt die Bundesstraße für den Zeitraum der Brandbekämpfung. Der Fahrzeugverkehr wird über umliegende Dörfer umgeleitet. Kurz vor Mitternacht ist der Einsatz für die Feuerwehren weitgehend beendet, bis 6 Uhr am nächsten Morgen wird noch Brandwache gehalten. Zwei Kameraden wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt und ambulant versorgt.

In ihr Haus können die Bewohner vorerst nicht zurück. Sie kommen bei Verwandten unter. Das Gebäude ist einsturzgefährdet. Der Brandursachenermittler ist Sonntagvormittag vor Ort, kann aber laut Polizei nicht ins Innere, weil Einsturzgefahr besteht. Heute muss ein Statiker entscheiden, wie es weitergeht.

Kathrin Kabelitz

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