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Eilenburg Florin Stroe ist der Neue an der Volkshochschule in Eilenburg
Region Eilenburg Florin Stroe ist der Neue an der Volkshochschule in Eilenburg
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11:50 27.02.2018
Florin Stroe organisiert künftig die Kurse an der Volkshochschule in Eilenburg. Thomas Liegau (links) kann sich vollständig auf das Angebot in Torgau konzentrieren. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Machmal staunt Florin Stroe, der aus Rumänien stammt, über den lässigen Umgang mit der deutschen Sprache. Wie war das mit dem Genitiv? Den hat er während seiner Schulzeit gepaukt. Und nun erlebt er, dass er in der Umgangssprache recht oft vom Dativ verdrängt wird. Da wird zum Beispiel nicht „Beginn des Jahres“ gesagt, sondern es wird der „Beginn vom Jahr“ ins Sprachspiel gebracht.

Seit 2013 ist der 27-Jährige für sein Studium für Begabungsförderung nach Leipzig gekommen. Und neuerdings gehört er als pädagogischer Mitarbeiter zum Team der Volkshochschule (VHS) in Eilenburg. Deutsch hat er schon in der Schule gelernt, er ging in ein zweisprachigen Gymnasium in seiner Heimatstadt Bukarest.

„Sprachausbildung und Erwachsenenbildung. Der Kollege ist die perfekte Mischung“, bringt es Thomas Liegau, dessen Arbeitsplatz Stroe übernimmt, mit gewisser Euphorie auf den Punkt. Liegau war selbst seit 2011 in Teilzeit in Eilenburg tätig. Nun ist ein Kollege in den Ruhestand gegangen. Es gab Umstrukturierungen, sodass Liegau sich voll den Kursen in seiner Heimatstadt Torgau widmet und die Stelle in der Muldestadt vakant wurde.

Kreatives Berufsfeld

Für Stroe geht es in diesen ersten Wochen darum, sich den Überblick zu verschaffen, die bereits vorbereiteten Lehrgänge sicherzustellen, die neu startenden und ebenso wie die laufenden zu betreuen. Dozenten, Teilnehmer sollen immer im richtigen Raum und zur rechten Zeit zusammenkommen. Und am Ende ist danach zu sehen, dass das Geld stimmt.

„Mit jedem neuen Mitarbeiter entwickeln sich neue Ideen und Kontakte “, so Liegau über die kreative Seite des Berufsfeldes. So liefen unter seine Regie auch viele Projekte in Eilenburg an, die Junge Volkshochschule mit Angeboten extra für Kinder ebenso wie das Erzählcafé oder die kunsthistorischen Vorträge.

Digitale Ertüchtigung

Als der heute 40-Jährige in Eilenburg startete, wurde das Kursgeschehen von einem Raum in der Sternwarte aus geleitet, mussten für die Lehrgänge viele fremde Räume genutzt werden. Mit dem Einzug ins ehemalige Gymnasiums am Külz-Ring, wo nun auch die Kreisvolkshochschule ihren Sitz hat, änderten sich die Bedingungen grundlegend. Inzwischen hat sich die Zahl der Unterrichtsstunden verdreifacht.

„Das hat immer viel Spaß gemacht, auch weil man etwas entwickeln konnte. Aber ich freue mich auch auf meine Heimatstadt. Und dort ist ebenfalls viel zu tun“, so Liegau. Gleiches gilt für Eilenburg. Hier steht jetzt unter anderem die digitale Ertüchtigung.

Von Heike Liesaus

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