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Eilenburg Freie Grundschule Cultus+ stellt sich bei Tag der offenen Tür vor
Region Eilenburg Freie Grundschule Cultus+ stellt sich bei Tag der offenen Tür vor
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19:00 20.03.2016
Die Streitschlichter der Freien Grundschule Cultus+. Quelle: Anke Herold
Eilenburg

Nun ist es offiziell: In der freien Grundschule Cultus+ arbeiten sechs Schüler als Streitschlichter. Am Tag der offenen Tür überreichte Mediatorin Yvonne Eichler ein blaues Schild, das fortan außen am Schulgebäude auf diese besonderen Fähigkeiten der Schüler hinweisen soll. Achtsam miteinander umgehen ist einer der vielen Punkte, die das Konzept der Schule in freier Trägerschaft auszeichnen.

Jedes Kind besitzt die Kompetenz zu lernen. Dem Pädagogenteam ist das längst bekannt. Das lebensnahe Vermitteln der Lerninhalte durch offene Unterrichtsmethoden, praxisnahe Inhalte und Projekte sowie ein Ganztagsangebot, das sinnvoll fördert und fordert, vereinen sich in einem modernen Schulkonzept. Dass die Bildungsstätte auf dem richtigen Weg ist, wurde dem Vorstand auch unlängst durch Mitarbeiter der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland bestätigt. Eine Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Erfurt ist zukunftsnah absehbar. „Vor allem wollen wir unseren Verwaltungsbereich professioneller gestalten, so dass die Aufgabe nicht mehr nur auf Elternschultern lastet“, erklärte Vorstandsmitglied Katja Krellig am Samstag vor Ort. Denn in der letzten Zeit ist eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. „Wenn unsere Schule wächst, ist der Verwaltungsaufwand nicht mehr so einfach händelbar. Deshalb gibt es mit dem Kirchkreis Erfurt Verhandlungen, die jedoch noch nicht konkretisiert sind. Eine Erweiterung des Konzeptes wird es künftig geben. Dazu gehören die Vertiefung christlicher Inhalte und Werte und die Einführung von Kindergottesdiensten.“

Das Wachstum bestätigte auch Schulleiterin Hanna Reyher. „Zur Zeit lernen 50 Mädchen und Jungen bei uns. Für das kommende Schuljahr sind bereits 13 Schulanfänger angemeldet.“ freut sich die junge Pädagogin. Sie setzt auf individuelle Förderung ihrer Schützlinge. „Wir suchen für jedes Kind den optimalen Lernweg. Wir wollen vielfältige Lebenskompetenzen vermitteln, eine innere Sicherheit aufbauen und auf den bevorstehen Schulwechsel und das Leben vorbereiten.“

Seit 2013 sind die Pädagogen berechtigt, eine Bildungsempfehlung auszugeben. Krellig setzt dabei auch auf das Gelingen der evangelischen Grundschule Bad Düben, die derzeit am Projekt einer Weiterführung arbeitet. „Auch für unsere Schüler könnte es dann von Vorteil sein, wenn das Vorhaben in der Eva Grund gelingt und ein Besuch in einer freien Schule wäre dann für sie möglich.“

Unter den Besuchern am Samstagvormittag sind auch Andrea und Mario Rothe. „Wir wollen die Entwicklung unserer Kinder fördern. Sie sollen frei und zwanglos in einer familiären Umgebung lernen können“, wünschen sich die Eltern. Kapazitäten hat die Schule noch. In den Klassen 1 bis 3 ist die Höchstzahl von zwanzig Schülern noch nicht erreicht und Anmeldungen sind demzufolge möglich.

Von Anke Herold

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