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Eilenburg Gefahr droht: Jesewitz muss Spielgeräte abbauen
Region Eilenburg Gefahr droht: Jesewitz muss Spielgeräte abbauen
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14:07 19.05.2015
Auf dem Spielplatz in Wölpern nagt der Zahn der Zeit am Holz, obwohl es von Robinien stammt. Quelle: Wolfgang Sens

Die Verwaltung hatte in den vergangenen Tagen überall intensiv kontrolliert. Von den Geräten, die verworfen wurden, sind voraussichtlich nicht alle kurzfristig ersetzbar, so Haacke, zum Beispiel die Schaukel auf dem Spielplatz Wölpern. Das Gestell ist marode. Zudem seien auf anderen Spielplätzen die Zäune in den Fokus gerückt: Kleine Kinder, die auf den unteren Holm klettern, sich über den Zaun beugen und dann abrutschen, könnten mit dem Kopf zwischen den oberen Enden der Latten hängen bleiben. Ein Szenario, das Kopfschütteln sowohl bei den Räten als auch bei den Gästen auslöste: Hatten die Zäune nicht jahrelang ohne Beanstandung gestanden? "Was ist dann mit dem am Spielplatz Pehritzsch?", fragte Ortsvorsteherin Andrea Herold. "Dort ist er die Abgrenzung zum Teich." Und in Wölpern gebe es auf dem im Jahr 2001 angelegten Platz zwei Spielgeräte: das Klettergerüst mit Rutsche und die Schaukel. "Da waren schon immer Risse im Holz, das hat gehalten. Niemand hat sich darum gekümmert, außer die Wölperner, die das immer gestrichen haben", empörte sich Wilfried Radig. Wer sich dieser Tage auf dem Spielplatz umsah, fand ein Gerüst ohne Schaukeln vor. Das Holz wies aber nicht allein Risse, sondern auch Fraßspuren eines Schädlings auf.

Auf dem Spielplatz in Groitzsch hatten sich sogar die Pfähle des Spielhauses als marode herausgestellt, das der Tüv bei einer Kontrolle im August noch nicht beanstandet hatte. Und ausgerechnet dieser Platz war als einer der letzten aufgebaut worden. "Das ist doch regelrecht Pfusch am Bau", hieß es aus den Reihen der Räte.

Viele der Maßnahmen muten überzogen an. "Doch wenn irgendetwas passiert, haftet der Bürgermeister. Es gibt jede Menge Urteile dazu", verdeutlichte Holger Tobiaschek von der Bauverwaltung den Gemeinderäten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.03.2015
Von Heike Liesaus

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