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Eilenburg Geißler, Leupold, Webel lassen die Busse rollen
Region Eilenburg Geißler, Leupold, Webel lassen die Busse rollen
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17:00 19.05.2015

So lautet das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung. Für die Verkehrsleistungen in der Region Torgau/Oschatz erfolgte eine Direktvergabe an das landkreiseigene Busunternehmen, die Omnibusverkehrsgesellschaft "Heideland" in Oschatz (75 Mitarbeiter). Gestern wurden im Landratsamt die Verträge unterzeichnet.

"Wir schaffen hiermit eine solide Basis für eine vertrauensvolle weitere Zusammenarbeit. Das bedeutet Sicherheit und Stabilität der Schülerbeförderung und des Ausbildungsverkehrs, zuverlässige Verbindungen im Berufs- und Freizeitverkehr und natürlich abgestimmte Fahrpläne zu den Zügen des Nah- und Fernverkehrs", sagte Nordsachsens Landrat Michael Czupalla (CDU). Er sprach gestern von einem sehr schönen Ergebnis. Das vorliegende Vertragswerk sei das Ergebnis eines engagiert vorbereiteten und begleiteten Verfahrens. Dafür dankte er auch den Mitarbeitern seines Fachdezernates. Vor allem aber den einheimischen Unternehmen. "Besonders freut mich, dass diese Angebote von den Bestandsunternehmen Webel, Leupold und Geißler eingereicht worden sind. Sie haben wertungsfähige Angebote abgegeben und sich durchgesetzt", so der Landrat.

Auto-Webel (39 Mitarbeiter) hat sich erfolgreich um Linienbüdel 1 beworben, Geißler-Reisen (35) und Leupold (25) als Bietergemeinschaft um Bündel 2. Es gab für diese Linienbündel keine weiteren Interessenten. Anders bei Saxbus. Die Eilenburg Firma hatte damals kein wertungsfähiges Angebot eingereicht und musste in eine zweite Ausschreibungsrunde (wir berichteten). Neben Saxbus gibt es laut Kreisbehörde einen weiteren interessierten Bieter. Das Ergebnis dieser Ausschreibung soll heute oder morgen veröffentlicht werden.

Erleichterung und Freude auch bei den Unternehmen. Nico Geißler brachte es auf den Punkt: "Es war für uns auch eine existenzielle Frage, die nun beantwortet ist. Hätten wir uns nicht durchgesetzt, hätte das für uns einen Totalverlust bedeutet. Am Ende der langen Wegstrecke ist nun das Ziel erreicht."

Herzliche Grüße richtete der Landrat auch an die Mitarbeiter, denen nun ein Stück Unsicherheit und Spannung genommen ist. "Wir haben große Anstrengungen unternommen, um ein ambitioniertes und wettbewerbsfähiges Angebot abzuliefern", sagte Christian Webel. Per Unterschrift wurden die Verträge zwischen Landrat und Unternehmern besiegelt. Die Busunternehmen haben sich inzwischen auch auf die neuen Anforderungen, die sich mit der Inbetriebnahme des City-Tunnels in Leipzig und des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes ergeben werden, eingestellt und ihre Fahrpläne darauf abgestimmt. © Kommentar

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.05.2013

Frank Pfütze

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