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Eilenburg Gelungene Flohmarkt-Premiere in Jesewitz
Region Eilenburg Gelungene Flohmarkt-Premiere in Jesewitz
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12:49 01.08.2016
Flohmarkt-Start: Jesewitzer sind zum Kaufen und Verkaufen am Sportplatz zusammengekommen. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Bunte Kleidchen und T-Shirts, Turnschuhe, eine Handtasche, DVDs. Sorgsam ausgebreitet liegt alles vor Maithe und Wiebke. Die Schwestern, 10 und 17 Jahre jung, haben offenbar kräftig ausrangiert. Auch vom Roller und dem Froggy-Brett, das irgendwann als Mitfahrgelegenheit am Kinderwagen diente, können sie sich längst trennen. Gemeinsam mit ihrer Mutter Kathrin Kühne haben sie am Sonntagvormittag am Rande des Jesewitzer Sportplatzes ihren Stand eingerichtet. Somit sind sie Mitwirkende der Flohmarkt-Premiere beim Dorf- und Sportfest. „Vor allem die Bücher wollen wir verkaufen“, erzählen sie.

Selbstgemachtes

„Es ist toll, dass so viele mitmachen“, sagt Kathrin Kühne. Etwa 30 Stände werden es sein, die da rings um das Sandfeld, auf dem am Sonnabend das Beachball-Turnier lief, aufgebaut und ausgelegt sind. „Händler“ aus allen Jesewitzer Ortsteilen sind gekommen. Zum Beispiel Jaqueline Stelling aus Groitzsch mit elf- und fünfjährigen Sprösslingen sowie Lebenspartner: „Nach ein oder zwei Jahren sind die Sachen doch noch nicht schlecht, aber sie nehmen jede Menge Platz weg. Es wäre schön, wenn wir etwas losbekommen könnten.“ Nadine Herzog aus dem Ortsteil Bahnhof indessen ist Hobby-Näherin und weil sie ihr Talent nicht allein für den eigenen Nachwuchs auslebt, flattern an ihrem Stand jede Menge Kleidchen, Hosen, Shirts in fröhlichen Designs. Alles selbst gemacht. Zwischen den vielen Sachen für die Kleinen gibt es natürlich ebenfalls Tische mit Geschirr und Deko-Sachen aus zweiter Hand für Große.

Überraschende Resonanz

„Wir sind überrascht von so viel Resonanz. Alle kommen zusammen und miteinander ins Gespräch. Das Wetter passt auch, gerade am Sonnabend war’s super“, freut sich Karen Fuhrmann vom SV Jesewitz. Denn am zweiten Tag des Dorffestes war auch das Herren-Fußball-Turnier ausgetragen worden, war erneut die Naturbühne Dornreichenbach mit dem Stück „Märchenfee Lia“ zu Gast. Insgesamt 30 Männer und Frauen sind wie Fuhrmann als Helfer im Einsatz. „Jeder packt an, wo es etwas zu tun gibt. Außerdem haben wir jede Menge Kuchenspenden von Eltern und Vereinsmitgliedern bekommen“, erzählt sie. Auch am Sonntagvormittag geht’s nicht nur ums Gucken, Kaufen und um Kuchen, sondern da laufen parallel die Fußball-Junioren-Spiele der Jesewitzer gegen Teams aus Torgau und Naundorf.

Von Heike Liesaus

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