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Eilenburg Gerätehaus Glaucha wächst – bis Mai soll es stehen
Region Eilenburg Gerätehaus Glaucha wächst – bis Mai soll es stehen
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06:00 09.10.2016
Ortsvorsteher Thomas Hartmann. hier mit Zimmermann Michal Witzig, schlägt beim Richtfest den letzten Nagel ein. Quelle: Foto: privat
Glaucha

Inzwischen haben die Mitarbeiter des Thallwitzer Dachdeckerbetriebes Hoffmann das Dach geschlossen, die Fenster sind eingebaut. Es folgt der Außenputz. Und mit dem Innenausbau können die Wintermonate überbrückt werden. Glauchas Ortsvorsteher Thomas Hartmann zeigt sich „begeistert“ vom zügigen Verlauf der Arbeiten am neuen Feuerwehr-Gerätehaus in dem Zscheppliner Ortsteil. Erst im August war, wie berichtet, die Grundsteinlegung auf der Baustelle an der Ringstraße/Kirchweg in Niederglaucha. Dieser Tage versammelten sich erneut Gäste von der Kommunal- bis zur Landespolitik, Planer, Bauleute und Kameraden der Ortswehr unterm Richtkranz. Unter ihnen wiederum der Staatssekretär des Sächsischen Innenministerium Michael Wilhelm, der erst im Mai den Bescheid über die Fördergelder des Landes vor Ort an Zschepplins Bürgermeister Roswitha Berkes (parteilos) überreicht hatte. Und auch Ex-Landrat Michael Czupalla – einer der Förderer des Projektes – überzeugte sich nicht zum ersten Mal vor Ort vom Fortgang.

Rund 800 000 Euro Investition

Voraussichtlich im Mai nächsten Jahres soll der zurzeit wichtigste Punkt im Flutschadens-Beseitigungsprogramm der Gemeinde eingeweiht werden. Rund 800 000 Euro kommen dafür aus verschiedenen Fördertöpfen. Das von Mulde-Hochwassern in den Jahren 2002 und 2013 gebeutelte Glaucha freut sich nun auf eine wichtige neue kommunale Einrichtung. Gemeinsam mit dem ebenfalls noch recht jungen neuen Gerätehaus im Nachbardorf Hohenprießnitz wird die Schlagkraft der Gemeindewehren weiterentwickelt. Zudem ist die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges für Glaucha im Gespräch, wofür in der künftigen Fahrzeughalle genauso Platz sein könnte wie für den aktuellen Lösch-Anhänger, der von einem Traktor bei Bedarf zum Einsatzort gezogen wird. „Mit einem ordentlichen Schulungsraum, Sanitäreinrichtungen, Werkstatt und Lager haben die Kameraden dann gute Bedingungen, wie sie mit der aktuellen Situation dann nicht mehr zu vergleichen sind“, so Hartmann. Das alte Gerätehaus stammt noch aus den 1970er Jahren, war ebenfalls von den Muldefluten zweimal überschwemmt worden. Der Neubau auf der anderen Straßenseite liegt etwas höher, womit die Feuerwehr in der Ortsmitte präsent bleibt.

Von Karin RIeck

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