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Eilenburg Glaucha hat jetzt einen Heimat- und Handwerkerverein
Region Eilenburg Glaucha hat jetzt einen Heimat- und Handwerkerverein
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11:08 13.10.2016
Die Bäckerei Nagorny, hier Patrick Nagorny, gehört neben anderen örtlichen Firmen zu den Vereinsgründern. Quelle: privat
Glaucha

Die momentan zehn Aktiven wünschen sich noch mehr Mitstreiter. In Glaucha hat der neue Heimat- und Handwerkerverein mit den ersten Aktionen von sich reden gemacht. So jüngst mit dem Glauchaer Apfeltag, um den sich davor eine private Initiative kümmerte. Dieses Jahr öffnete zu diesem Anlass die Mühle am Ortsrand von Niederglaucha ihre Türen für Interessierte. Die Freiwillige Feuerwehr holte die historische Feuerwehrspritze heraus, um mit potenziellem Nachwuchs das Zielspritzen zu üben. Die Firma SUG Transporte stellte einen Lkw als Atelier für handgemalte Heimatbilder zur Verfügung. Ronny Weitz aus Wellaune sorgte mit seinem Dudelsackspiel für den musikalischen Rahmen.

Einige Glauchaer Familien stellten Vereinsmitgliedern Obst aus ihren Gärten für die Saftpresse zur Verfügung, damit die Kindertagesstätte „Wolkenschäfchen“ im Ort auch danach noch gesunde Getränke auf den Tisch bekommt. Auch das Evangelische Schulzentrum Bad Düben nutzte die Möglichkeit, eigenes Obst verpressen zu lassen. Und wie sich sonst noch so die Ausbeute von Obstbäumen – ob in Garten, auf Streuobstwiesen oder an Straßenrändern – verarbeiten lässt, dazu gab es Anregungen im Landhaus Böhm und aus der Backstube der Nagornys.

Apfelfest auch im nächsten Jahr

Ortsansässige Gewerbetreibende und weitere Gleichgesinnte werden als Verein auch im nächsten Jahr wieder ein Apfelfest ausrichten, versicherte Stefanie Jentzsch, die wie ihre Stellvertreterin Susan Kersten im August für zunächst fünf Jahre zur Vereinsvorsitzenden gekürt wurde. „Unsere Satzung wird gerade fürs Vereinsregister geprüft, wir werden uns danach über weitere konkrete Pläne verständigen.“

Die Pflege ländlicher Traditionen, von Landschaft und Natur, Landfrauen-Projekte und Einsatz für die Glauchaer Kindertagesstätte stehen im Zentrum der Ziele. So will der Verein, wenn im Zuge der Deichbauarbeiten zwischen Oberglaucha und dem Nachbarort Hohenprießnitz Ersatzpflanzungen mit Obstbäumen anstehen, einen Pflegevertrag abschließen. „Wir sind offen für jeden, dem unsere Anliegen wichtig sind“, lud Stefanie Jentzsch zur Mitarbeit ein. Zu den Vereinsgründern gehören neben dem Raumdesign Jentzsch auch örtliche Unternehmen.

Von Karin Rieck

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