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Eilenburg Granulat-Hersteller PCW GmbH will Eilenburger Standort erweitern
Region Eilenburg Granulat-Hersteller PCW GmbH will Eilenburger Standort erweitern
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00:21 31.08.2017
Geschäftsführer Daniel Müller führt durch die Halle. Quelle: Steffen Brost
Eilenburg

45 Millionen Euro investierte der Granulathersteller PCW GmbH (PCW) seit 2006 im Gewerbegebiet am Eilenburger Wasserturm. Allein 2017 waren es 15 Millionen. Grund genug, zu einem Blick hinter die Kulissen einzuladen. Und die Gäste kamen in Scharen. Geschäftsführer Daniel Müller und seine Kollegen führten über das Betriebsgelände und durch die Werkshalle, um dem großen Interesse gerecht zu werden: „Wir sind sehr froh, dass das so gut angenommen wird. Das ist ein Zeichen, dass wir hier als einer der größten Arbeitgeber akzeptiert werden.“

Rundgang durch den Betrieb

Und sie kamen in Scharen. Doch nicht nur die Mitarbeiter und ihre Familien schauten vorbei, auch viele, die sich für das Werk interessieren und wissen wollten, was dort produziert wird. Geschäftsführer Daniel Müller und seine Kollegen führten über das Betriebsgelände und durch die Werkshalle, um dem großen Interesse gerecht zu werden. „Wir sind sehr froh, dass das so gut angenommen wird. Das ist ein Zeichen, das wir hier als einer der größten Arbeitgeber aktzeptiert werden“, freut sich Müller.

Prunkstück ist die neue Produktionshalle

Prunkstück in der halbstündigen Führung war die neue Produktionshalle, die erst vor wenigen Wochen in Betrieb ging. Auf der 40 mal 60 Meter Fläche und 17 Meter Höhe wird sogenanntes Schwarz-Masterbatch, ein Farbkonzentrat in Granulatform, hergestellt. Die neue Halle wirkt riesig. „Sie hat noch Platz für drei weitere Anlagen. Die sollen in den kommenden Jahren folgen“, so Müller. „Wir sind 2006 mit 63 Mitarbeitern und einer Jahresproduktion von 10 000 Tonnen gestartet. Heute zählt das Unternehmen 145 Mitarbeiter und stellt jährlich 30 000 Tonnen Granulat her. Als mittelfristiges Ziel peilen wir 70 000 Tonnen jährlich an. Mittlerweile stehen 4000 Rezepturen zur Verfügung. Unsere Granulate gehen in die Autoindustrie, in die Medizintechnik und in die Bauindustrie. Daraus werden beispielsweise Bremspedale, Kabelabdeckungen, Fensterprofile, Sekretflaschen und Schläuche in medizinischen Geräten hergestellt“, erklärte der Geschäftsführer den Besuchern.

Positives Resümee

Auch der zweite Geschäftsführer Matthias Hildenbrand blickte beim Sommerfest positiv auf die vergangenen elf Jahre am Eilenburger Standort zurück. „Heute war auch Oberbürgermeister Ralf Scheler zu Gast. Wir befinden uns in Gesprächen, um weitere Flächen auf dem ehemaligen ECW-Gelände zu erwerben“, blickt er voraus. Schon jetzt nennt PCW ein 100 000-Quadratmeter-Areal sein Eigen. Doch es will weiter investieren. Alle aus ECW-Zeiten bestehenden Gebäude sollen nach und nach weichen und teilweise durch Neubauten ersetzt werden. „Das bietet Eilenburg eine Riesen-Perspektive und weitere neue Arbeitsplätze“, so Hildenbrand weiter. Den Besuchern gefiel der Nachmittag. „Sehr interessant. Ich kenne noch das marode ECW-Areal. Ein Glücksfall für Eilenburg, dass jetzt das PCW hier großflächig investiert hat und noch will“, sagte beispielsweise der Eilenburger Andreas Wünsche.

Von Steffen Brost

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