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Eilenburg Grüner Fink in Eilenburg: Häuslebauer müssen noch warten
Region Eilenburg Grüner Fink in Eilenburg: Häuslebauer müssen noch warten
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10:06 22.04.2018
Die Straße Grüner Fink soll zur Erschließung des neuen Wohngebiets ausgebaut werden. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Im kommenden Jahr soll es ernst werden mit dem neuen Wohngebiet „Am Grünen Fink“ in Eilenburg. Denn dann soll die Erschließung starten. Die Stadt will die bereits vorhandene Straße, die zum Teil noch Feldweg ist, ausbauen. Die zirka einen Kilometer lange Trasse mündet im Westen in die Wurzener Landstraße und auf der östlichen Seite in den Schießstandweg, der ebenfalls zum Teil ausgebaut wird. Damit die Straße nicht für den Durchgangsverkehr genutzt wird, soll sie in der Mitte für Kraftfahrer gesperrt und es sollen Wendebereiche gebaut werden. Für die Nichtmotorisierten soll es jedoch einen durchgängigen Geh- und Radweg geben.

Noch kein Baurecht

Allerdings besteht noch kein Baurecht. In diesem Fall ist das an die Änderungen des Eilenburger Flächennutzungsplanes gebunden, der sich noch in der Genehmigungsphase befindet. In ihm will die Stadt ebenfalls das Areal des ehemaligen Kraftwerks an der Ziegelstraße als Sondergebiet Handel und die Schondorfer Mark als Gewerbestandort deklarieren. „Die Stadt rechnet damit, dass die Landesdirektion die Genehmigung im dritten Quartal ereilt“, erklärt Heiko Leihe, im Rathaus verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit.

Der östliche Teil des Wohngebietes Am Grünen Fink und ein Stück im Norden sind derzeit noch Feld. Dort sollen 50 Wohnhäuser entstehen. Am Grünen Fink gibt es zudem bereits Wohn- und Wochenendgrundstücke, für die die Anlieger ebenfalls gern die Nutzungsänderung für dauerhaftes Wohnen oder für den Hausbau wollen. Weitere 17 bis 20 Häuser könnten in diesem Gebiet durch die Lückenbebauung entstehen. Insgesamt wäre das Wohngebiet dann zirka zehn Hektar groß. Die Kleingärten der Anlage, die ebenfalls Grüner Fink heißt, bleiben unberührt. Die Flächen, die nun noch neu als Baugebiet ausgewiesen werden sollen, sind teils in privater Hand, teils gehören sie der Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft Sachsen (BVVG).

Erste Anträge möglich

Bauanträge können für die Lückenbebauung im westlichen Teil des Planungsgebietes bereits gestellt werden, informiert die Stadtverwaltung. Für den östlichen Teil sei das noch nicht möglich. Dort sind der Straßenbau und die Medien-Erschließung Voraussetzung für die Besiedlung der Flächen.

Von Heike Liesaus

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