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Halbzeit bei Sanierung im Hochhaus im Eilenburger Osten

Umbauarbeiten Halbzeit bei Sanierung im Hochhaus im Eilenburger Osten

Wenn der Einbau neuer Fahrstühle bewältigt ist, dann will die Amalie GmbH den Stand der Hochhaus-Sanierung mit einem Tag der offenen Tür präsentieren. Für die Sanierungsarbeiten, die im Sommer vergangenen Jahres starteten, ist das dann eine Art Bergfest.

Aufzugsbauer Stefan Reppe der Leipziger Firma AST setzt in einem der beiden Hochhaus-Aufzüge einen größeren Fahrstuhl in den Schacht ein. Dieser bietet künftig über zwei Meter Tiefe.

Quelle: Alexander Prautzsch

Eilenburg. Halbzeit bei der Sanierung des Eilenburger Hochhauses. Mit einem Tag der offenen Tür will der neue Eigentümer und Vermieter, die Amalie Weißenfelser GmbH, demnächst eine Art Bergfest zelebrieren. „Erst müssen die neuen Aufzüge fertig sein“, so Verwalter Andreas Spitzke. Der genaue Termin werde rechtzeitig bekannt gegeben, ist dieser Tage bei einer neuerlichen Stippvisite in dem Zwölfgeschosser zu erfahren.

Wie geplant, wurde der erste Ausbauabschnitt, die Torgauer Straße 20 mit 77 Wohnungen, inzwischen so gut wie vollendet. Die durchweg altersgerechten Domizile sind bereits zu 100 Prozent vermietet. „Wir können uns vor Nachfragen kaum retten“, freuen sich die Eheleute Spitzke darüber, dass das Projekt betreutes Wohnen und Mehrgenerationenhaus an der Torgauer/Hochhausstraße in Eilenburg positiv angenommen wird. Das verlangt den Managern vor Ort aber auch einiges ab. Denn mit dem zweiten Abschnitt, der Torgauer Straße 22, ist genauso nicht nur der Einsatz der Handwerker zu koordinieren. Auch Ein- und Umzüge sowie das Miteinander von Mietern und Handwerkern müssen mit Fingerspitzengefühl – da ein Teil der Bewohner den Baubetrieb live miterlebt – bewerkstellig werden.

Geduldig geleitet Krankenpfleger Maik Sylvester die Eheleute Karl-Heinz und Elli Bock zu ihrer neuen Wohnung in der fünften Etage. „Wir sind aus der Schlossaue zugezogen, konnten unser Haus aus gesundheitlichen Gründen nicht halten und müssen uns hier erst zurechtfinden“, zeigt sich die 89-jährige Ehefrau froh über die Hilfe. Der Pfleger schiebt den Rollstuhl des 91-Jährigen in die geräumige Wohnküche mit dem Blick über die grüne Stadt. „Wir werden uns schon einleben“, so die Seniorin. „Auch wenn es schwerfällt. An der Betreuung hier gibt es aber nichts auszusetzen.“

Ein allgemeiner Pflegedienst nahm im Haus bereits die Arbeit auf. Erst dieser Tage eröffnete die „Physiotherapie in der Amalie“. Der Schaukasten im Eingangsbereich verkündet die Angebote in der Begegnungsstätte: Singen, Basteln, Bewegungsspiele und anderes.

Nach den Umbauten im Hochhaus wird es noch 150 Ein- bis Dreiraum-Domizile zwischen 39 und 92 Quadratmeter Größe in neun verschiedenen Grundrissen geben. Beide Häuser sind dann auch über einen gemeinsamen Durchgang begehbar, was früher nur in zwei Etagen möglich war. Dann ist ein Fahrstuhl auch erreichbar, wenn einer nicht funktionieren sollte. Drei Wohngemeinschaften für Pflegebedürftige werden in unteren Etagen eingerichtet und von der Amalie GmbH betrieben. Ein zentraler Eingang in der Torgauer Landstraße 20 wird mit Empfangsbereich (Concierge) und Rampe ausgestattet. Eine Gästewohnung ist bereits jetzt zeitweise unter anderem an Angehörige vermietet, die beim Einrichten helfen.

Voraussichtlich bis zum Jahresende soll wieder Ruhe einziehen. Der Umbau startete vergangenen Sommer. Andreas Spitzke: „Strang für Strang muss erneuert werden.“ Was unter anderem bedeutet, dass Elektro-, Wasser- und Abwasserleitungen bis unters Dach neu verlegt, Wände versetzt, Wohnungen und Flure renoviert, Sanitäranlagen barrierefrei errichtet werden. Eines der Eilenburger Wahrzeichen, 1971 als Experimentalbau errichtet, mausert sich wieder zu einer begehrten Wohnadresse.

Von Karin Rieck

Eilenburg Hochhausstraße 51.4691352 12.6669586
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