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Eilenburg Hexen tanzen, Feuer lodert - bei Walpurgisnacht auf Eilenburger Burgberg
Region Eilenburg Hexen tanzen, Feuer lodert - bei Walpurgisnacht auf Eilenburger Burgberg
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14:26 19.05.2015

" Will heißen: Die Walpurgisnacht, organisiert vom Eilenburger Burgverein, ist fest verankert im Veranstaltungskalender der Stadt. Den eindrucksvollen Beweis gab es am Mittwoch, als Hunderte auf den Burgberg strömten. Wie viele genau, weiß keiner. Kein Wunder, war es doch ein ständiges Kommen und Gehen. Dicht an dicht drängten sich die Besucher. Sie verfolgten das Geschehen auf der Bühne - zunächst mit dem Eilenburger Laientheater, das in "Spacy - Im Auftrag der Freundschaft" zeigte, wie auf Planeten aus Fremden Freunde werden; später folgten Tanzgruppen und noch später das Duo Zollfrei. Die Gäste flanierten von Stand zu Stand, umsorgt mit Lukullischem wie Bratwurst oder Suppe. Sie standen mit langen Stäben am Feuer, um Knüppelkuchen zu backen. Geschätzte 20 Kilogramm Teig wurden verarbeitet. Sie bastelten und bemalten Spinnen und Gipsfiguren, kämpften bei der Hexenolympiade. Sie lauschten Heike Jüttner, die im Sorbenturm Gruselgeschichten erzählte. Oder sie sahen Gewerbetreibenden wie dem Eilenburger Schmied Michael Sittner über die Schulter, wie der aus scheinbar unförmigen Materialien filigrane Schmetterlinge und nützliche Flaschenöffner schuf.

Die Besucher erlebten auch Neues. Zum einen sorgten erstmals Akteure der Musikwerkstatt für den guten Ton. Zum anderen waren neben den Kameraden von THW und Feuerwehr auch Kräfte von DRK und Polizei präsent, für dieses Fest in bisher ungewohnter Stärke. Der Bauhof hatte Zäune gestellt, Schilder wiesen auf Fluchtwege hin. Ein Ergebnis verschärfter Auflagen. "Wir haben einen Ordnungsdienstleiter, der sich kümmert, dass das Abgesprochene umgesetzt wird", erklärte Burgvereins-Chefin Steffi Schober. All das musste der Verein in der Vorbereitung im Zusammenwirken mit allen Partnern zusätzlich meistern. Mit den Böllerschüssen der Sprottaer Schwarzpulverkanoniere und dem Einzug des Fanfarenzuges aber seien alle Anstrengungen vergessen. Spätestens dann, "wenn das Feuer lodert, das Wetter stimmt und die Stimmung okay ist".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.05.2014

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