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16:11 19.05.2015
Landschaftspfleger Uwe Grubitzsch hat Ende der Woche mit dem Schnitt der Hecke um das Rosarium zu tun. Quelle: Karin Rieck

Das beschäftigt auch die Eilenburger mal mehr, mal weniger. Die ganz praktisch auf diesem Gebiet den Löwenanteil leisten - die zwölf Mitarbeiter der Stadtwirtschaft, einer Tochter von Remondis - werden mit ihrer Arbeit wohl nie fertig werden. An jedem Ende fehlt immer ein Stück.

Das sieht Simone Georgi, die als Assistentin der Geschäftsführung von Remondis Eilenburg die Arbeit "ihrer Männer" bei der Stadtwirtschaft managt, nicht anders. Auch wenn sie das Arbeitspensum gemeinsam mit den Kollegen, denen zurzeit zusätzlich zwischen April und Oktober zwei Saisonkräfte zur Hand gehen, nach besten Kräften so organisiert, dass in der Muldestadt unterm Strich der "Gesamteindruck" recht wenig zu wünschen übrig lässt. "Die Natur ist jedes Jahr anders", so die Jesewitzerin. "Gras und Unkraut wachsen diesmal besonders gut." Nach dem ungewöhnlich langen Winter recken sich die Pflanzen zwischen viel Wärme und reichlich Feuchtigkeit besonders rege in die Höhe. Dazu bringen Unwetter zusätzliche Aufgaben. "Im Juni und Juli, als Mitarbeiter durch Krankheit ausfielen und auch das Mulde-Hochwasser Verzug bedeutete, haben wir vorübergehend bis zu vier Leiharbeiter beschäftigt, um alles zu schaffen", berichtet die Stadtwirtschafts-Chefin. Als GmbH könne das Unternehmen auf sogenannte Ein-Euro-Jobber nicht zurückgreifen.

Der Stadtrat Eilenburg hatte in der Haushaltsdebatte Ende vergangenen Jahres, wie berichtet, der Aufstockung des Jahresbudgets um rund 100 000  Euro mehrheitlich zugestimmt. Kritik vonseiten der Linken-Fraktion, die das aktuelle jährliche Auftragsvolumen in Höhe von knapp 700 000 Euro sowie die künftige Organisation dieses Bereiches auf dem Prüfstand sehen sowie eine Ausschreibung der Leistung wollte, wurde abgeblockt. Die Stadtverwaltung steht zum Rahmenvertrag mit dem Dienstleister.

"Die meisten Leute sind mit unserer Arbeit zufrieden", so Vorarbeiter Steffen Frömmig. "Meckereien sind eher die Ausnahme." Gemeinsam mit Landschaftspfleger Uwe Grubitzsch hat er in dieser Woche das Rosarium am Bahnhof wieder auf Vordermann gebracht und dabei mächtig geschwitzt. "Wenn jemand Hinweise hat, wo bei der Pflege etwas nicht stimmt, dann versuchen wir, so schnell es geht, Abhilfe zu schaffen", hat Georgi mit Anrufen kein Problem. "Wir können leider nicht überall gleichzeitig sein."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.08.2013

Rieck, Karin

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