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Hochwasser: Eilenburger THW-Kameraden sind vor Ort

Hochwasser: Eilenburger THW-Kameraden sind vor Ort

Eilenburg (ka/ots). Die Informationen aus dem Hochwassergebiet in Polen gelangen derzeit nur sehr spärlich in die Muldestadt. Grund sind die derzeit schlechten Funk-Verbindungen ins Nachbarland.

. Wie berichtet, hatten sich am Dienstagnachmittag sieben Kameraden des Technischen Hilfswerkes Eilenburg vom Depot in der Muldestadt aus auf den Weg gemacht. „Sie sollen sich derzeit irgendwo zwischen Opole und Krakow aufhalten und sich dort im Laufe des Vormittags ein Bild von der Lage vor Ort gemacht haben", so Hans-Jörg Kamprath am Nachmittag auf Nachfrage dieser Zeitung. Gegen

6 Uhr am Morgen waren die sieben Helfer im Katastrophengebiet angekommen. Die seit Tagen andauernden massiven Regenfälle in den Ostteilen Mitteluropas hatten vor allem im Süden Polens zu Überschwemmungen geführt. Mehrere Hundert Menschen mussten bereits ihre Häuser verlassen.

Die Eilenburger gehören zu den vier Spezialeinheiten aus Deutschland, die auf Antrag der Europäischen Union vom THW entsendet wurden. Diese sollen in bewohnten Gebieten eingesetzt werden und die Behörden vor Ort bei der Flutbekämpfung unterstützen. Jede der Einheiten verfügt über eine Havariepumpe mit einer Leistung von

15 000 Litern. Das bedeutet: Ein mit etwa 500 Liter gefülltes Planschbecken ist innerhalb von knapp zwei Sekunden leer gepumpt. Außerdem sind zwei weitere Großpumpen mit einer Kapazität von 5000 Litern pro Minute an Bord. Die Geräte können auch in unzugänglichen Gebieten eingesetzt werden und sind auch dafür ausgelegt, Wasser über eine Entfernung von 1000 Metern zu pumpen.

Für die Eilenburger THW-Kameraden ist es der zweite Großeinsatz in diesem Jahr. Vor ein paar Wochen wurden sie zum Großbrand bei den Kreiswerken Delitzsch gerufen, um dort der Feuerwehr bei der Bereitstellung von Löschwasser zu helfen.

Der Einsatzauftrag war erst im Laufe des Dienstags in Eilenburg eingetroffen. Kamprath ist froh, dass die Kameraden kurzfristig von ihren Arbeitgebern freigestellt wurden, damit sie die Aufgaben im Katastrophengebiet wahrnehmen können. Bisher ist die Rede davon, dass sie acht Tage vor Ort helfen sollen.

ka/ots

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