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Eilenburg Hoffest in Wöllmen erneut Besuchermagnet
Region Eilenburg Hoffest in Wöllmen erneut Besuchermagnet
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20:51 15.09.2013
Ein wahres Blütenmeer erleben Besucher des Hoffestes am Stand der Gärtnerei aus Pülswerda bei Torgau. Quelle: Nico Fliegner

Das Fest hat sich im Laufe der Jahre zu einem Selbstläufer entwickelt und ist für viele Händler und Besucher eine feste Größe im Kalender.

Es ist Sonnabend, kurz nach 9.30 Uhr: Auto an Auto schlängelt sich an den Apfelplantagen vorbei in Richtung Wöllmen. Dort haben die Parkplatzeinweiser bereits gut zu tun, damit jeder einen Stellplatz findet und Chaos vermieden wird. Die Apfel-Bahn dreht ihre erste Runden, lädt die Besucher zu Fahrten auf die Plantagen ein. "Das 15. Jahr mache ich das", erzählt Thomas Lorenz, der die Bahn steuert. "Das wird hier immer mehr, ein ständiges Kommen und Gehen." Sechs Leute und drei Kinder haben Platz in dem kleinen Anhänger.

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Aus den Gulaschkanonen am Obsthof-Eingang dampft es bereits - die ersten Gäste löffeln ihr Süppchen und genießen die morgendlichen Sonnenstrahlen, während die über 50 Händler auf dem weitläufigen Areal Gewehr bei Fuß stehen. "Wir haben viele Altbekannte hier, die schon seit Jahren mitmachen", freut sich Obstbauer Dieter Dottermusch. Die Anbieter tragen letztlich dazu bei, dass das Fest alljährlich zu einen echten Besuchermagnet in dem kleinen Dorf wird.

Gert Scheithauer ist einer von ihnen. Der Bad Dübener hat verschiedene Brennerei-Spezialitäten im Angebot. Für ihn ist das Hoffest neben den Markttagen in Leipzig eine wichtige Einnahmequelle. Die Leute verharren an seinem Stand, gucken und probieren - zum Beispiel vom Heidelbeerwein. Und nehmen letztlich die eine oder andere hochprozentige Spezialität mit - zum Beispiel als ideales Geschenk.

Solche und andere Produkte sind es, die locken. Frisches Brot, Molkereiprodukte aus der Region, altes Handwerk wie es Schmied Roger Widdermann aus Hohenprießnitz oder die Tischlerei von Siegmund Schneider aus Laußig präsentieren. Gärtnereien zeigen Blumenvielfalt, für Speis und Trank ist in breiter Vielfalt gesorgt. Die Holunderblütensuppe ist für viele Besucher mittlerweile ein Muss - einfach in der Zubereitung, aber extrem lecker. Zudem informieren Vereine und Verbände über ihre Arbeit, Hunderte Kürbisse ziehen die Blicke auf sich. Und es gibt Äpfel satt - auch wenn die aktuelle Ernte noch ein wenig auf sich warten lässt. "Die Äpfel müssen noch reifen, um den süßen Geschmack zu bekommen", erzählt der Obstbauer. Reichlich Sonne in den nächsten Tagen wäre deshalb gut.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.09.2013

Nico Fliegner

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