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Hoffnung für Park und Brücke Zschepplin

Hoffnung für Park und Brücke Zschepplin

Seit dieser Woche unterstützen zwölf Frauen und Männer die ehrenamtlichen sowie kommunalen Kräfte beim großen Aufräumen nach der zweiten Überschwemmung innerhalb nur weniger Jahre.

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Drei von zwölf sogenannten Ein-Euro-Jobbern, die in dieser Woche damit begonnen haben, einige der Hochwasserschäden im Zscheppliner Park zu beseitigen.

Quelle: Karin Rieck

Jobcenter, Landratsamt, Gemeinde und Ortschaftsrat haben gemeinsam einen Weg gefunden, um zumindest für zwei Monate die schlimmsten Schäden nach der jüngsten Flut im Juni mit der Unterstützung sogenannter Ein-Euro-Jobber in Angriff zu nehmen.

Zusätzlich haben in den vergangenen Wochen Gewitterstürme der zirka24 Hektar großen Anlage, deren Pflege schon ohne diese Naturgewalten für die Gemeinde eine Herausforderung ist, zugesetzt. Umgestürzte Bäume, zerzaustes Unterholz, in dem sich die Rückstände des jüngsten Hochwassers verfangen haben, und zerstörte Wege gehören zur Schadensbilanz, die die Gemeinde Zschepplin für ihre von der Flut betroffenen Ortsteile - dazu gehören neben Zschepplin auch Glaucha und Hohenprießnitz - gerade erstellt. Und fast, scheint es, haben die Fluten der nahen Mulde dem im englischen Stil im 18. Jahrhundert errichteten Park schon wieder einen Gefallen getan: Die hübsche weiße Brücke, die in der grünen Oase über einen alten Muldearm führt, war eigentlich sanierungsbedürftig. Und monatelang wurde im Gemeinderat darüber debattiert, wie dafür die Mittel zu bekommen wären und aus welchen Fördertöpfen. "Die knapp 17000 Euro dafür hatten wir nun schon fast in Sack und Tüten", erzählte der Zscheppliner Ortsvorsteher und Gemeinderat Hans-Ullrich Pertzsch (CDU) gestern bei einer Stippvisite vor Ort. Nun gibt die Fluthilfe der berechtigten Hoffnung Raum, dass das Thema "weiße Brücke" in absehbarer Zeit zu einem soliden Ende kommt. "Da wäre es fast schade gewesen, wenn wir dafür schon vor der Flut Geld investiert hätten", so Pertzsch.

Mehr im Lokalteil

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.07.2013

Rieck, Karin

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