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Eilenburg Hohenprießnitz: Rückbau des Gemeindeamtes wird vorangetrieben
Region Eilenburg Hohenprießnitz: Rückbau des Gemeindeamtes wird vorangetrieben
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15:18 26.05.2010
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. Mehrheitlich erteilte der Zscheppliner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung dem Löbnitzer Planungsbüro Schiemann den Zuschlag für einen entsprechenden Ingenieurvertrag, mit dem die Planungsarbeiten für den Abriss beginnen können.

Das Projekt sei im Leader-Koordinierungskreis, der für die Region Fördergelder der EU sondiert, befürwortet worden, informierte Bürgermeisterin Roswitha Berkes (parteilos). Mit der Aussicht auf diese Unterstützung hatte die Gemeinde in ihren aktuellen Haushalt für den Abriss der Schulstraße 3 Gesamtkosten in Höhe von 86 000 Euro eingestellt, darunter 50 500 Euro Förderung. Einschließlich der Planung des Abrissvorhabens lag vom Ingenieurbüro eine Kostenschätzung von 87 300 Euro vor. Der Ingenieurvertrag schlägt mit vorerst zirka 9300 Euro zu Buche. Für die Gestaltung der Freifläche sind im Haushalt außerdem Gesamtkosten von 46 800 Euro eingeplant, darunter Fördergelder in Höhe von 27 500 Euro. Die Bau- und Planungskosten, hieß es in der Begründung von zwei weiteren Ratsbeschlüssen, die vorher zu diesem Projekt gefasst werden mussten, änderten sich, weil der Abriss des Gemeindeamtes sowie die Freiflächengestaltung jeweils ursprünglich als zwei verschiedene Bauvorhaben verwirklicht werden sollten. Doch die Förderrichtlinie für die sogenannte Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) ließ dies nicht zu. So wurden die beiden Projekte zusammengelegt und ursprünglich dazu im Gemeinderat gefasste Beschlüsse revidiert.

Bestandteil des Sammelsuriums von Debatten und Beschlüssen zu den brach liegenden Gebäuden an der Hohenprießnitzer Schulstraße ist bekanntlich auch die Umnutzung eines früheren Speiseraumes zum Jugendklub, der dort zurzeit ein eher kümmerliches Dasein fristet. Die Aussicht auf die Abrissförderung verschiebt diese Pläne aufs kommende Jahr. „Unser Abrissantrag liegt schon vor. Und wir haben noch Glück damit, weil der Aufwand für solche Dinge jetzt noch größer ist und wir Kosten für ein zusätzliches Gutachten sparen können", zeigte sich Berkes mit dem Gang der Dinge offensichtlich zufrieden.

Der geplante Kahlschlag an der Grundschule ist in dem Zscheppliner Ortsteil umstritten. Mitglieder des Ortschaftsrates hätte es lieber gesehen, wenn an dieser Stelle eine Kaufinteressentin für den Gebäudekomplex Schulstraße 3, in dem früher das Gemeindeamt und ein Speiseraum waren, zum Zuge gekommen und das Ensemble saniert worden wäre. Die potenzielle Investorin, die neuen Wohnraum, ein Geschäft und ein kleines Café schaffen wollte, aber mit den Kaufpreisvorstellungen der Gemeinde nicht mithalten (wir berichteten) konnte, zog sich jüngst zurück. Karin Rieck

Karin Rieck

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