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Eilenburg Hubschrauber landet am Nordring in Eilenburg
Region Eilenburg Hubschrauber landet am Nordring in Eilenburg
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15:17 19.03.2018
David Hund und Söhnchen Felix lassen sich von Lutz Kalina den Helikopter erklären. Quelle: Heike Liesaus
Eilenburg

Nanu. Ein gelber Helikopter parkt am Montagmorgen am Eilenburger Nordring. Und keiner guckt hin? Pilot Lutz Kalina, der Mann am Steuer des ADAC-Hubschraubers Christoph 63, und seine Kollegen wurden wegen eines medizinischen Notfalles an den Nordring beordert. Ein Notarzt war so schnell wie möglich zum Patienten zu bringen. Nun steht der gelbe Heli mit ebenso großer Selbstverständlichkeit auf der kleinen Wiese vor der Hochwasserschutzmauer zum Mühlgraben wie ein abgestelltes Auto. „Das scheint heute überall so zu sein“, sagt Kalina. „Wir hatten schon drei Einsätze. Als wir hierher beordert wurden, waren wir gerade auf dem Rückflug von Naumburg“, erzählt der 43-Jährige.

Helikopter weckt Interesse der Passanten

Die Aufmerksamkeit der Passanten ist geringer als zum Beispiel auf dem Marktplatz, wo die fliegenden Retter auch schon niedergingen. Denn es sind einfach weniger da. David Hund ist gerade mit dem dreijährigen Söhnchen Felix unterwegs. Für die beiden ist der Heli schon eine Attraktion. Lutz Kalina lässt sie gern ins Innere schauen. Auch Phillip Grüneberger, 18 Jahre jung und gerade in den Feuerwehr-Dienst übernommen, schaut ihn sich näher an. Prinzipiell ist er ausgestattet wie ein Rettungswagen. „Dort gibt es auch verschiedene Zusatzausrüstungen. Bei uns fliegt neuerdings eine mechanische Reanimationshilfe mit“, erzählt Notfallsanitäter Alexander Wilde, der nach einigen Minuten vom Patienten zurückkehrt.

Diesmal ist kein Weiterransport auf dem Luftweg nötig. Der Notarzt betreut den Erkrankten auf der Fahrt mit dem Rettungswagen in die Klinik. Wilde und Kalina werden ihn dort an Bord nehmen und zum Standort nach Dölzig zurückfliegen. Wenn kein neuer Notruf eingeht.

Von Heike Liesaus

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