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Eilenburg Im Eilenburger Stadtpark müssen weitere Bäume weichen
Region Eilenburg Im Eilenburger Stadtpark müssen weitere Bäume weichen
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12:13 26.11.2015
Im Stadtpark Eilenburg müssen nach der Beseitigung von Orkanschäden im Sommer auch in der nächsten Zeit noch Bäume weichen. Quelle: Alexander Prautzsch
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Eilenburg

„Bis Ende Februar sind Rückschnitte und Fällarbeiten in Abstimmung mit dem Baumschutzgremium außer im Stadtpark auch in der Sydowstraße, in der Walter-Rathenau-Straße sowie am Dr.-Külz-Ring erforderlich“, informierte auf Nachfrage dieser Tage Petra Zimmermann, die Leiterin des Baubereiches im Rathaus. Darüber hinaus muss in der Dorotheenstraße aus Gründen der Verkehrssicherheit eine Esche weichen, am westlichen Mühlgrabenarm gab es im Bereich der Mühlwiese bereits Fällarbeiten. Einzelne Bäume sollen auch entlang der Stadtpark-Gräben, südlich des Spielplatzes im Park sowie nördlich der Seniorenresidenz entnommen werden. Hier sind beispielsweise die Tage einer alten Linde mit ausgedehnter Stammfäule gezählt. Auch im Bereich des Sorbenturmes auf dem Burgberg würden demnächst Sichtachsen freigeschnitten, ergänzte Zimmermann. Der Baumbestand ist in diesem Teil des Eilenburger Wahrzeichens Bestandteil eines Schutzwaldes, der im Auftrag der Stadt durch den Sachsenforst gepflegt wird. An welchen Bäumen hier Hand  angelegt werden soll, das hätte der Stadtförster bereits markiert. „Der Schutzwald im Hangbereich des Burgberges unterliegt bei der Unterhaltung einem strengen Schutz“, hob die Fachbereichsleiterin für Bauangelegenheiten und die Stadtplanung hervor.

Die Stadträte befassen sich zurzeit, so Zimmermann, in nichtöffentlichen Beratungen außerdem mit dem Thema Gefährdungspotenzial für den Stadtpark durch den Flutschutz. Experten und Naturfreunde hatten jüngst negative langfristige Auswirkungen des Wechsels zwischen Staunässe und Trockenphasen auf den Boden- und Gehölz-Zustand angemahnt. Der Flutschutz habe Priorität, das sei in den Gremien unstrittig. Aufwendige Gutachten würden zusätzlich hohe Kosten bedeuten. Sich auf die Situation mit entsprechender Bepflanzung einzustellen, sei als eine der Möglichkeiten diskutiert worden, so Zimmermann. Zu welchen Ergebnissen die Debatten führen werden, bleibt abzuwarten.

Von Karin Rieck

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