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Eilenburg Im Juli ist Baustart für Glauchas neues Feuerwehr-Gerätehaus
Region Eilenburg Im Juli ist Baustart für Glauchas neues Feuerwehr-Gerätehaus
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09:46 22.04.2016
So wird dneue Gerätehaus in Glaucha einmal aussehen. Es kostet 640 000 Euro. Schon im Juni 2017 soll es fertig sein. Quelle: Büro Weidemüller
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Glaucha

Alles neu soll der Mai im nächsten Jahr machen. Wenn dann das neue Feuerwehrgerätehaus in Glaucha eingeweiht werden kann, sind seit der Überschwemmung des alten beim Hochwasser im Juni 2013 fast vier Jahre verstrichen. Zweimal wurde das kleine Gebäude aus den 1970er Jahren wie fast das gesamte Dorf von den Muldefluten heimgesucht. Die Grundsteinlegung für ein neues Feuerwehrhaus an einem hochwassersicheren Ort in der Nähe gilt nunmehr als einer der wichtigsten Meilensteine bei der Beseitigung der jüngsten Flutschäden im Zscheppliner Ortsteil. Ein genehmigter Bauantrag liegt schon länger vor.

Bis Ende Mai dieses Jahres sollen nun die Ausschreibungsmodalitäten erledigt sein. Bernd Knoblich vom gleichnamigen Zscheppliner Planungsbüro, das die Flutschadensbeseitigung in der Gemeinde koordiniert, informierte den Gemeinderat jüngst über die Aufteilung der Bauleistungen in sieben Lose, damit die Arbeiten für den Ersatzneubau möglichst kleinteilig erfolgen und regionales Handwerk davon profitieren kann. Der Zeitplan sieht vor, die Vergabe der Aufträge, für die ab dieser Woche die Unterlagen verschickt werden, Ende Mai im Gemeinderat zu platzieren. Knoblich, dessen Landschaftsarchitekturbüro bei diesem Projekt von den Wurzener Hochbauplanern Weidemüller unterstützt wird, nimmt wiederum Ende Mai 2017 als Fertigstellungstermin ins Visier. Ab Juli soll das Baufeld freigegeben werden. Im Bereich der Ringstraße/Kirchweg 2 wird eine unansehnliche Lücke geschlossen.

An dieser Stelle hatte Michael Wilhelm, Staatssekretär im sächsischen Innenministerium, erst vor wenigen Tagen Zschepplins Bürgermeisterin Roswitha Berkes (parteilos) den Zuwendungsbescheid in Höhe von 640 000 Euro für den Neubau überreicht, was eine hundertprozentige Förderung des Projektes bedeutete. Dafür die Voraussetzungen zu schaffen, sei kein leichter Weg gewesen, wurde der Zeitaufwand begründet. Viele Beteiligte, darunter die Glauchaer Bürgerinitiative (BI) Hochwasserschutz, Behörden und Einrichtungen auf Landes-, Kreis- und Gemeindeebene, mussten miteinander vernetzt werden. „Wir waren immer zuversichtlich, dass alles klappt“, so Thomas Hartmann, Ortsvorsteher und Initiator der BI. Ortswehrleiter Harald Mertgen sieht in dem Neubau eine gute Voraussetzung, den Generationswechsel voranzubringen. Mit Marius Hönemann gab es als 17. Mann jüngst Nachwuchs in der Wehr. „Mit weiteren sind wir im Gespräch“, so Mertgen.

Von Karin Rieck

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