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Im Juli starten die Bauarbeiten für Glauchas neues Gerätehaus

Feuerwehr Im Juli starten die Bauarbeiten für Glauchas neues Gerätehaus

Der Bau des neuen Gerätehauses für die Glauchaer Feuerwehr kann im Juli starten. Der Gemeinderat Zschepplin hat die Aufträge an Firmen in der Region vergeben.

Hat ausgedient: Das alte Feuerwehrdomizil kann nicht mehr nachhaltig wirtschaftlich betrieben werden.

Quelle: Karin Rieck

Glaucha. Der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Glaucha kann planmäßig im kommenden Monat starten. Über die Vergabe der Aufträge für Rohbau, Putzarbeiten, Trockenbau, Estrich, Fliesen bis hin zu den Malerarbeiten haben die Gemeinderäte jetzt beschlossen. Der Verwaltungsverband hatte nach einer ersten Ausschreibung in einer zweiten Runde Angebote bei Firmen abgefragt. Beim ersten Mal war das Budget weit überschritten worden.

Mittlerweile ist die Fläche bereits nahezu vollständig beräumt. Mit der Neuausschreibung der weiteren Leistungen waren 64 000 Euro eingespart worden, erläuterte Planer Bernd Knoblich. Doch das Budget werde immer noch um zirka 30 000 Euro überschritten. Es soll noch versucht werden, weitere Mittel zu beantragen. Ansonsten könnte eventuell bei den Außenanlagen gespart werden. Die Gemeinde Zschepplin hatte im März für das Neubau-Projekt einen Fördermittel-Zuwendungsbescheid in Höhe von 640 000 Euro erhalten. Damit war eine 100-prozentige Abdeckung der Kosten vorgesehen.

Bis zum Mai 2017 soll das neue Gebäude fertig werden. Der viel kleinere Vorgängerbau aus den 1970er Jahren war wie fast das gesamte Dorf zweimal – in den Jahren 2002 und 2013 – von den Muldefluten überschwemmt worden. Das Juni-Hochwasser vor drei Jahren hatte dem kleinen Gebäude so zugesetzt, dass der Neubau als „die einzige praktikable, nachhaltige und auch für die Instandhaltung wirtschaftlich vertretbare Möglichkeit“ angesehen wurde. Allerdings sollte die Feuerwehr zentral in der Ortsmitte angesiedelt bleiben. So wurde das Gelände gegenüber des alten Standortes auf dem Gelände Ringstraße/Kirchweg 2 ausgewählt.

Damit regionales Handwerk davon profitieren kann, waren die Baulose möglichst kleinteilig gefasst worden. Nun sind die K&S Bau Laußig, Bausanierung Böhme Torgau, Bauservice Thallwitz, Dippmann Fußböden aus Doberschütz und Fliesen Witzig aus Mockrehna am neuen Glauchaer Feuerwehr-Domilzil beteiligt.

Von Heike Liesaus

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