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Eilenburg In Eilenburg und Bad Düben sind die Weihnachtsbäume angekommen
Region Eilenburg In Eilenburg und Bad Düben sind die Weihnachtsbäume angekommen
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09:32 24.11.2016
Der Weihnachtsbaum kommt auf dem Bad Dübener Marktplatz an. Quelle: Stadtverwaltung Bad Düben
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Bad Düben/eilenburg

Wie eine Weihnachtstanne für kurze Zeit das Leben in Bad Dübens Altstadt lahmlegen kann, erlebten am Mittwochmorgen die Kur-städter. Während der Tross samt Polizeieskorte den Weg vom Alaunwerk zum drei Kilometer entfernten Marktplatz passierte, hatten die beiden Politessen Renate Groksch und Andrea Mielsch in der Altstadt alle Hände voll zu tun. Immer wieder parkten Autos in den abgesperrten Zonen. „Wir haben vorsorglich Schilder aufstellen lassen, damit durch die Tanne keine Fahrzeuge beschädigt werden. Allerdings können viele Autofahrer die Schilder offenbar nicht lesen, weil sie trotzdem ihre Fahrzeuge abgestellt haben“, sagte Andrea Mielsch.

Schwieriger Transport durch die Stadt

Fast eine Stunde dauerte die Fahrt vom Alaunwerk bis in die Stadt. Immer wieder musste der Konvoi stoppen. „Die Tanne ist außerordentlich dick. Deshalb ging es nur langsam vorwärts“, sagte Polizist Tom Kallenbach, der mit Blaulicht vornweg fuhr. Mit einem riesigen Spezialkran von Autopartner Bad Düben wurde der Baum am späten Vormittag schließlich an seinem Platz auf dem Markt gehievt. Zahlreiche Schaulustige standen mit ihren Handys in sicherer Entfernung und machten Fotos.

Noch am gleichen Tag wurde der Baum von einer Elektrofirma mit hunderten kleinen Glühlämpchen versehen, damit er pünktlich zum ersten Advent leuchten kann. Bis dahin sollen auch rund 15 000 kleine Lämpchen in der Altstädter Straße für vorweihnachtliche Stimmung sorgen. Erst vor drei Jahren investierte die Kurstadt in die neue Beleuchtung und gab rund 11 000 Euro dafür aus.

Dübener Baum kommt aus dem Alaunwerk

Schon am frühen Morgen war die 15 Meter hohe und 30 Jahre alte Tanne im Ortsteil Alaunwerk gefällt worden.Spender des Bad Dübener Weihnachtsbaum ist in diesem Jahr das Ehepaar Eveline und Lothar Bartelk. Beide wohnen schon viele Jahre im Alaunwerk und haben den Baum schon zu DDR-Zeiten selber gepflanzt. „Wirr haben ihn gut gepflegt und er ist gut gewachsen“, erklärte Lothar Bartelk. Doch die Spitze der Tanne drohte in Stromleitungen hereinzuwachsen. Außerdem bestand jeden Winter durch die Last des Schnees Bruchgefahr. „Wir haben die Tanne der Stadt als Weihnachtsbaum angeboten. Jetzt freuen wir uns, dass es geklappt hat“, so Bartelk weiter.

Polizeieskorte für die Eilenburger Douglasie

Blaulicht gab es auch auch für die Eilenburger Festtagsboten: Mit einer zünftigen Polizei-Eskorte zog gestern der Eilenburger Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz ein. Etwa gleichzeitig kam auch sein Kollege vor dem Bad Dübener Rathaus in Position. 13 Meter hoch und in Doberschütz aufgewachsen ist das Exemplar, das in Eilenburg von Alexander Wendt in die Senkrechte gesteuert wurde. „Es ist immer wieder ein tolles Ereignis“, strahlte der Mitarbeiter der Elektro-Firma Haupt, die das Kranfahrzeug stellte. Die Sache lief erneut wie am Schnürchen: Der Doberschützer Forstbetrieb Hättich sägte, die Eilenburger Spedition Strauß besorgte den Schwertransport. Die Stadtwerke werden dem Baum nun noch die Beleuchtung verpassen. Auch Eilenburg bekommt jährlich einige Angebote für Nadelbäume, die auf Grundstücken zu groß geworden sind. Aber sie müssen auch groß genug sein. Mindestmaß: elf Meter. Außerdem zählt die Schönheit. Das das 2016er Exemplar punktet mit ebenmäßigem ausladendem W

Die Douglasie auf dem Eilenburger Marktplatz steht. Quelle: Heike Liesaus

uchs und tausenden kleinen Zapfen.

Von Stefffen Brost und Heike Liesaus

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