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In die Wanne, fertig, los – Gaudirennen auf dem Doberschützer Morellensee

Spaßwettbewerb In die Wanne, fertig, los – Gaudirennen auf dem Doberschützer Morellensee

Mit halbstündiger Verspätung wurden am Samstag die Badewannen ins Wasser gelassen. Denn die Veranstalter des Spaß-Rennens auf dem Doberschützer Morellensee hatten mit einem Stromausfall zu kämpfen. Und dann traten auch noch weniger Teams an als sonst.

Die Badewanne des Todes liegt bei der Wettfahrt auf dem Doberschützer Morellensee vor den Flotten Schlafmützen aus Mockrehna in Führung.
 

Quelle: Steffen Brost

Doberschütz.  Die zehnte Auflage des Doberschützer Badewannenrennens hatte es in sich. Zum einen probierte Veranstalter Siegmar Frömmichen etwas Neues aus und verlegte das Gaudirennen in die Abendstunden. Zum anderen fiel am späten Nachmittag auch noch der Strom in halb Doberschütz aus. Mit fatalen Folgen für die Veranstaltung: „Nichts geht mehr. Es gibt kein Strom. Die Elektriker suchen im Ort nach der Fehlerquelle und sagen, dass es höchstwahrscheinlich erst um 21 Uhr wieder Saft gibt“, schüttelte Frömmichen den Kopf.

Mit halbstündiger Verspätung wurden die Badewannen dann ins Wasser gelassen. Und siehe da, der Strom war pünktlich wieder zurück. Und so konnte der erleichterte Organisator wieder auf sein Mikrofon zurückgreifen. „Leider sind in diesem Jahr nur fünf Teilnehmer am Start. Das ist schade, zudem auch die Doberschützer Dauerfavoriten ihre Boote in der Garage ließen“, so Frömmichen.

Am Doberschützer Morellensee ging am Wochenende das zehnte Badewannenrennen über die Bühne.

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Premiere hatten in diesem Jahr die Eilenburger Holzwürmer mit Sören Gredig, Tim Hentschel und Yves Nenitschka. „Wir starten nicht nur beim Beach-Volleyball, sondern wollen auch beim Badewannenrennen eine gute Figur machen“, sagte Gredig.

Während am Westufer des Sees die letzten Vorbereitungen getroffen wurden, saß die Jury um Oberhaupt Wilfried Naumann am Ufer. „Es gibt zwei Wettbewerbe und Pokale für die schönste und für die schnellste Wanne. Es zählt Originalität sowie Eleganz. Und beim Schnelligkeitswettbewerb geht es darum, eine bestimmte Strecke möglichst schnell über das Wasser zu absolvieren“, erklärte Naumann.

Schnell war sich die Jury einig. Der Pokal für die schönste Konstruktion ging an die schöne Helena, die mit einem Eigenbau in Form einer griechischen Galeere teilnahm. Im Anschluss folgte die Wettfahrt. Die Badewanne des Todes und die Eilenburger Holzwürmer gewannen ihre Vorläufe und standen im Finale. Doch die Kräfte der Eilenburger schienen nach dem Beach-Volleyball-Turner ziemlich am Ende und so fuhren die Leipziger einen unangefochtenen Sieg ein. „Tolles Event. Bloß schade, dass nicht so viele gekommen sind“, sagte Zuschauer Werner Hauptmann.

Von Steffen Brost

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