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Eilenburg Info-Terminal auf dem Eilenburger Markt schon wieder demoliert
Region Eilenburg Info-Terminal auf dem Eilenburger Markt schon wieder demoliert
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21:36 07.03.2018
Die Infotafel im Pavillon auf dem Eilenburger Markt ist mutwillig zerstört worden. Quelle: Matthias Klöppel
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Eilenburg

Wer sich im Infopavillon auf dem Eilenburger Marktplatz schlaumachen möchte über die Muldestadt, erlebt derzeit eine herbe Enttäuschung. Das Terminal im Innern der gläsernen Konstruktion, das einen kostenfreien Zugriff auf die Internetseiten der Stadt erlaubt, ist stark beschädigt und nicht mehr funktionsfähig. Offensichtlich haben Randalierer ihre Zerstörungswut an dem Gerät ausgelassen, haben den Touchscreen eingeschlagen oder mit einer Böllerexplosion demoliert. „Was genau passiert ist, wissen wir nicht mit Bestimmtheit“, sagt Julia Böhm von der Stadtverwaltung.

Mutwillig zerstört: der Touchscreen im Infopavillon auf dem Markt. Quelle: Matthias Klöppel

Ersatzteile sind unterwegs

Es ist nicht das erste Mal, dass der Infopunkt Opfer von Vandalismus wurde. Ursprünglich beherbergte er zwei Terminals. Doch der eine ist längst abmontiert, weil sich Diebe, die darin Geld vermuteten, mehrfach daran zu schaffen gemacht hatten. Der verbleibende Monitor soll allerdings weiterhin erhalten bleiben. Die Stadt hat bereits eine Reparatur in die Wege geleitet. Sprecherin Böhm teilt mit: „Wir haben mit einem Unternehmen gesprochen. Ersatzteile sind unterwegs.“ Bis die da sind, werden noch zwei bis drei Wochen vergehen. Anschließend soll die Wiederherstellung so schnell wie möglich umgesetzt werden.

Kameras gegen Vandalismus

Um Vandalismusschäden zu minimieren, wurden vor Jahren Überwachungskameras im Infopavillon installiert – mit Erfolg: die Schäden gingen tatsächlich zurück. Warum aber im jüngsten Fall offenbar keine Aufzeichnungen vorliegen, konnte Böhm nicht beantworten. Der Pavillon ging vor mehr als zehn Jahren in Betrieb. Das sechs Meter hohe, drei Meter breite Gebilde kostete einmal 120 000 Euro. Die Europäische Union förderte es als Maßnahme zur Stärkung der Innenstadtbereiche und steuerte 75 Prozent des Geldes bei. Den Rest finanzierten Bund, Land und Stadt zu je einem Drittel.

Von Matthias Klöppel

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