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Eilenburg Info-Würfel auf dem Eilenburger Marktplatz steht erneut in der Kritik
Region Eilenburg Info-Würfel auf dem Eilenburger Marktplatz steht erneut in der Kritik
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21:08 07.03.2018
Seit der 1050-Jahrfeier ist der obere Teil grafisch gestaltet. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Leuchtender Blickfang oder Schmuddelobjekt? Der Infopavillon auf dem Eilenburger Marktplatz ist nach wie vor umstritten und vor allem der ehemaligen CDU-Stadträtin Karin Fischer ein Dorn im Auge. Sie fand bereits vor zehn Jahren die Idee für die gläserne Installation nicht sonderlich gut, sieht ihre damaligen Befürchtungen nunmehr bestätigt und vor allem kritikwürdig: „Schon vor einem Jahr habe ich vorgeschlagen, dort eine Infotafel zu installieren. Die bietet mehr Übersicht als ein Bildschirm.“ Denn Informationen seien derzeit kaum zu erhalten, die laufende Leuchtschrift nicht zu lesen. Die Eilenburgerin sieht sich die Sache regelmäßig an: „Der Terminal sieht aus wie bespuckt, und das ist schon seit Tagen so.“

Der Infopavillon funktioniere, erklärt dagegen Heiko Leihe, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus. Er erinnert daran, dass es bereits Veränderungen gab: Seit Überwachungskameras installiert seien, gingen Vandalismusschäden zurück. Zudem sei von den zwei Info-Terminals nur noch einer da. Das Exemplar, mit dem gegen Bezahlung auch andere Seiten als die der Stadt anzusteuern waren, wurde schließlich demontiert. Es hatte mehrfach Beschädigungen durch Diebe gegeben, die ans Geld wollten. Aber auch mit einen Terminal bleibe die Infomöglichkeit über die Stadt. Es wurde zudem entschieden, die Folien, mit denen der obere Bereich zur 1050-Jahrfeier dekoriert wurde, am Pavillon zu lassen. Ob noch die Scheiben weiter unten grafisch gestaltet werden, ist nicht entschieden. Das hängt davon ab, ob der Markt Startpunkt der Heinzelmännchen-Tour sein wird, so Leihe.

Der Idee, Info-Tafeln zu installieren, weil die am Nordring nicht mehr aktuell ist, erteilte Leihe indes eine Absage: „Es gibt die Touristinfo. Zudem ist für das Rad-Haus am Bahnhof eine Tafel in Arbeit.“ Der Rathaus-Hausmeister kontrolliere den Pavillon täglich, beseitige auch umherliegenden Unrat. Die Scheiben würden wiederum in größeren Abständen von einer Firma gesäubert.

Von Heike Liesaus

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