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Eilenburg Internationale Gäste im historischen Klassenzimmer Eilenburgs
Region Eilenburg Internationale Gäste im historischen Klassenzimmer Eilenburgs
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00:00 20.07.2016
Der internationale Test im historischen Klassenzimmer beweist: Trotz aller Mühen wirken mit Schiefergriffel auf Schiefertafel geschriebene Namenszüge etwas blass. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Nun ist es im internationalen Test bewiesen: Lernen früher war nicht leicht. So bleibt zum Beispiel mit Schiefergriffel auf Schiefertafel Geschriebenes eher blass. Trotzdem: Die erste Aufgabe war schon mal geschafft. Museumsleiter Andreas Flegel hatte sie den Teilnehmern des Eilenburger internationalen Workcamps 2017 beim Empfang im historischen Klassenzimmer gestellt. Die jungen Leute aus China, Spanien, Taiwan, Serbien, Frankreich, Georgien und der Türkei durften ihre Namen in altdeutscher Schrift aufschreiben. Eine Sache, die selbst den einheimischen Teamern, die ihnen zur Seite stehen, nicht leicht fiel. Was unsere Vorfahren für Tricks gehabt haben könnten, um Geschriebenes besser sichtbar zu machen, blieb für alle erst einmal ein Geheimnis.

Empfang des Oberbürgermeisters

Die Workcamp-Teilnehmer waren aber nicht nur deshalb ins historische Klassenzimmer des Eilenburger Museums gekommen. Schließlich empfing sie hier Eilenburgs Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos) zur offiziellen Begrüßung. In seiner Ansprache machte er die Jugendlichen schon mal aufs grüne Umfeld der Muldestadt aufmerksam. Das 52-jährige Stadtoberhaupt verdeutlichte, dass wohl noch seine Eltern und Großeltern in solchen Klassenzimmern lernten.

Arbeitsprojekte im Tierpark

In den kommenden zwei Wochen werden die Frauen und Männer verschiedene Projekte in Angriff nehmen. Diesmal steht vor allem der Tierpark auf der Agenda, wo unter anderem Gehege renoviert werden. Zudem sollen auf dem Außengelände des Hauses VI Sturmschäden beseitigt und am Spielplatz des Hortes Berg gearbeitet werden. Zeit, um sich viele Eindrücke zu verschaffen und als Gruppe zusammen zu wachsen. „Und am Freitag in zwei Wochen besuche ich Sie wieder“, versprach der OBM.

Von Heike Liesaus

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