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Eilenburg Jesewitz erhält neuen Parkplatz
Region Eilenburg Jesewitz erhält neuen Parkplatz
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15:41 12.02.2019
An der B 87 in Jesewitz entsteht ein neuer Parkplatz. Mitarbeiter von Straßen- und Tiefbau Eilenburg ziehen gerade Erdreich für einen neuen Fuß- und rollstuhlgerechten Weg ab. Quelle: Nico Fliegner
Jesewitz

An der B 87 in Jesewitz rollen ein Bagger und Radlader. Gegenüber des kleinen Einkaufsmarktes tragen die Mitarbeiter des Unternehmens Straßen- und Tiefbau Eilenburg (STE) Erdreich ab und machen Planie auf der Fläche. Dort entsteht ein neuer Parkplatz mit 30 Stellflächen.

Parkplatzbau wird gefördert

„Wir sind noch ganz am Anfang“, sagt STE-Mitarbeiter Mike Fehrmann. Am Montag schachteten er und Kollege Oliver Rausche eine kleine Fläche ab, die später mal ein Fuß- und rollstuhlgerechter Weg wird, der von der Ampel auf den Parkplatz führt. Der Parkplatz selbst wird dann gepflastert. Nach Angaben der Gemeindeverwaltung belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 83 000 Euro. Die Kommune kann aber eine großzügige Förderung in Anspruch nehmen. Die liegt bei 80 Prozent und stammt aus dem EU-Programm Leader, das in Sachsen zur Förderung des ländlichen Raumes eingesetzt wird. Ursprünglich sollten die Arbeiten erst im März starten. Doch aufgrund der passenden Witterungsverhältnisse ging es schon eher los.

Sitzbänke und Sirenenmast

Wie Bürgermeister Ralf Tauchnitz sagte, sollen auf dem Parkplatz auch ein bis zwei Sitzbänke aufgestellt werden. Dort könnten dann Bürger verweilen. Zudem sei geplant, eine neue Sirenenanlage für die Feuerwehr zu installieren. Vorgesehen ist der Bau eines Sirenenmastes am Parkplatz. Der kostet die Gemeinde etwa 15 000 Euro. Beauftragt wurde das Unternehmen Hörmann aus Zwönitz. Die Masthöhe richtet sich nach der Beschaffenheit der Umgebung und beträgt üblicherweise etwa 10 bis 25 Meter.

Schornstein abgerissen

Einen Haken kann die Gemeinde derweil an einem weiteren Bauvorhaben machen – den Abriss des alten Schornsteins auf dem Kindercampus in Jesewitz. Diese Arbeiten waren in den vergangenen Wochen bereits über die Bühne gegangen und haben rund 53 500 Euro gekostet. Auch hier erhielt die Gemeinde eine 80-prozentige Förderung über das Leader-Programm.

Von Nico Fliegner

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