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Eilenburg Jesewitz muss Bauland streichen
Region Eilenburg Jesewitz muss Bauland streichen
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19:30 10.07.2017
Dem Eigenheimbau in Jesewitz sind Grenzen gesetzt (Symbolfoto). Quelle: Wolfgang Sens
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Jesewitz/Zschepplin

Neuer Anlauf mit kleinerem Wohngebiet in Jesewitz: Nachdem es erhebliche Einwände seitens der Genehmigungsbehörden zum Entwurf des Flächennutzungsplanes (FNP) der Gemeinden Jesewitz und Zschepplin gegeben hatte, ist er dieser geändert worden. In der Verbandsversammlung des Verwaltungsverbands Eilenburg-West, dem die beiden Kommungen angehören, wurde das neue Papier jetzt einstimmig befürwortet.

Landesdirektion hat Einwände

In in der nächsten Zeit wird es noch einmal für einen Monat öffentlich ausgelegt. „Damit werden auch die Träger öffentlicher Belange erneut beteiligt wie Landratsamt, Landesdirektion und Planungsverband“, erläutert Michael König, Vorsitzender des Verwaltungsverbands. „Wir gehen davon aus, dass der Plan nun genehmigungsfähig ist. Wir halten Vorgaben des Landesentwicklungsplanes ein. Trotzdem wird der Entwicklung des ländlichen Raums Perspektive geboten.“

Im Vorfeld war mit Vertretern der Landesdirektion und des Planungsverbandes abgestimmt worden, dass die zwei in Zschepplin geplanten Gewerbegebiete genehmigungsfähig sind. Die Gemeinde, die bisher keine derartigen Areale ausgewiesen hat, will damit ansässigen Firmen die Möglichkeit geben, sich zu erweitern.

Vier Hektar mehr Bauland

Mit dem neuen Wohngebiet will Jesewitz möglichst nahe an der S-Bahn-Station die gestiegenen Nachfrage nach Bauland gerade im Gürtel um Leipzig befriedigen. Dafür sollen bisher nicht nachgefragte, kleinere Flächen, die der alte Plan in einigen Orten vorsah, gestrichen werden. Doch Gemeinden sollen Bauland nur für den „Eigenbedarf“ vorhalten, so die Kritik aus Landesdirektion und Planungsverband. Der Kompromiss: Das ausersehene Gebiet zwischen Bahnline und Bundesstraße wird kleiner als ursprünglich von Jesewitzer Seite gedacht. Es umfasst aber insgesamt immer noch zirka vier Hektar mehr neue Baufläche.

Von Heike Liesaus

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