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Eilenburg Jesewitzer Eltern wünschen sich mehr Spielgeräte im Dorf
Region Eilenburg Jesewitzer Eltern wünschen sich mehr Spielgeräte im Dorf
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14:40 01.07.2016
Hier ist noch viel Platz für neues Spielgerät, zeigen Susan Felgner, Manja Grolms, Nadine Herzog und Claudia Johne mit ihren Kindern. Quelle: Heike Liesaus
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Jesewitz

Der Jesewitzer Ortsteil Bahnhof hat viele neue Einwohner. Junge Familien haben im Wohngebiet ihre Häuser gebaut. Und so gibt es gerade dort viele Kinder. „Insgesamt sind es 84“, erklärt Susan Felgner, eine der Mütter. Kinder und Eltern wünschen sich mehr Geräte auf dem Spielplatz. Und sie haben die Initiative ergriffen, ein großes Spielplatzfest mit allem Drum und Dran gefeiert. Da gab es auch Kuchenbasar, Bratwurstverkauf und Spenden-Schwein, das gefüttert wurde. Die Einnahmen sollen dem Projekt schon mal zu Gute kommen. Und nun hoffen die Initiatoren auf viele Klicks auf der Seite www.spielplatzinitiative.fanta.de. Vier Wochen lang kann dort ab 11. Juli gevotet werden.

„Uns ist klar: Die Gemeinde hat 15 Ortsteile. Überall sind Spielplätze gefragt. Da gibt es Grenzen bei der Unterstützung“, sagt Susan Felgner. Und im Ortsteil Bahnhof gibt es schon ein idyllisches Spielareal: Klettergerüst und Schaukeln sind schon da. Auf der großen Wiese ist viel Platz zum Toben. Doch es wäre auch noch genug Raum, um weitere Geräte aufzustellen. Schließlich wird’s an den vorhandenen etwas eng, wenn alle da sind, erklären die Mütter. „Vielleicht könnte ein Fußballtor aufgestellt werden oder eine Tischtennisplatte. Denn bisher treffen sich Jugendliche im Ort vor allem an der Bushaltestelle. Der Platz soll auch so etwas wie ein Nachbarschaftstreff sein, wo alle miteinander ins Gespräch kommen“, sagt Susan Felgner. Das hätte auch schon die Resonanz beim Kinderfest gezeigt: Es brachte Alteingesessene und Hinzugezogene zusammen. Da stellten sich nicht allein diejenigen an den Grill, die Kinder im Spielplatzalter haben. Ortsvorsteherin Irmtraud Hügl unterstützt die Sache: „Ich freue mich sehr, dass die Initiative von den jungen Müttern und Vätern ausgeht, sich eine neue Gerneration engagiert.“

Von Heike Liesaus

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