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Jesewitzer Kranbauer peilen Erweiterung an

Jesewitzer Kranbauer peilen Erweiterung an


Jesewitz. Hieß es damals, im Jahr 2008, bei der Übergabe des vierten Bauabschnittes auf dem Gelände der Mechanik Taucha Fördertechnik nicht, dass dieser Bau nun der letzte sei? Das ist überholt.

. Das auf dem Jesewitzer Gewerbegebiet ansässige Unternehmen will weitere 7000 Quadratmeter Gelände zukaufen. Reichlich Flächenzuwachs, bisher residieren die Kranbauer auf 13 000 Quadratmeter. Wie berichtet, hat der Gemeinderat den Deal abgesegnet. Der Notartermin steht an.

Roland Kirchner und Olaf Brauer strahlen Optimismus aus. Herr Kirchner ist geschäftsführender Gesellschafter, Olaf Brauer wird als dessen Nachfolger aufgebaut, arbeitet seit vorigem Jahr im Unternehmen und ist seit 1. Januar Geschäftsführer. 1990 hatte Roland Kirchner eine der vier aus der ehemaligen Tauchaer PGH (Produktionsgenossenschaft des Handwerks) überführten Holdings erworben und den Betrieb aufgebaut, der später nach Jesewitz zog. In den vergangenen Monaten gab er einen Großteil der Aufgaben ab. Nach wie vor sei er für die schweißtechnischen Prüfungen und Abnahmen und die Kransachverständigen-Prüfungen zuständig. Außerdem wacht er im Hintergrund über das Geschehen. „Die Geschäftsnachfolge muss man ordentlich planen", erklärt der 62-Jährige, der seine tägliche Arbeitszeit jetzt von 9 bis 15 Uhr festgelegt hat. Der größte Teil der Krananlagen aus Jesewitz geht nach wie vor ins Inland. Sie werden bei Windkraftanlagen, in der Autoindustrie, bei VW, Porsche und BMW gebraucht. Auch die Solar- und Galvanikindustrie gehört zu den Abnehmern. Dabei sei 2010 eher ein schlechtes Auftragsjahr gewesen. Nun zeige der Trend wieder etwas

nach oben. „Sicher könnten wir auch jammern. Aber das auf hohem Niveau."

Etwa 15 Prozent der Anlagen werden ins Ausland geliefert. Im Mai waren die Maschinenbauer bei der Messe in Moskau, präsentierten Taucha Krane am Sachsen-Stand, den sich zehn Unternehmen aus dem Freistaat teilten. „Wir hatten schon vorher Kontakte, aber dort ist es zu Abschlüssen gekommen", freut sich Kirchner. Drei Aufträge für insgesamt

250 000 Euro, die derzeit unter anderem in Jesewitz abgearbeitet werden, wurden dort besiegelt.

Mehr lesen Sie in der Kreiszeitung am 31. August, Seite 21.

Heike Liesaus

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