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Eilenburg Jugendrat Eilenburg: Fünf Kandidaten stellen sich
Region Eilenburg Jugendrat Eilenburg: Fünf Kandidaten stellen sich
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14:08 19.05.2015
Wollen für die Dauer von zwei Schuljahren im neuen Jugendrat mitarbeiten: Willy Krause, Paula Seehaus, Robert Pötzsch, Tabea Aster und Michel Reuter (von links). Anne-Doris-Riedel Conrad und Ron Bräunig helfen den Jugendlichen. Quelle: Kathrin Kabelitz

Und die ist erfüllt. Am späten Montagnachmittag trafen sich die Interessenten im Jugendfreizeittreff Falle EB, zusammen mit Anne-Doris Riedel-Conrad von der Stadtverwaltung und Sozialarbeiter Ron Bräunig. Für den 1. Oktober ist die Wahl terminiert. Rund 620 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahre aus den Eilenburger Schulen sind aufgerufen abzustimmen. Der Urnengang ist aber auch in den Jugendclubs möglich.

Die Kandidaten heißen Paula Seehaus (17), Tabea Aster (16), Robert Pötzsch (12), Willy Krause (17) und Michel Reuter (18), sie kommen aus Eilenburg und besuchen das Martin-Rinckart-Gymnasium beziehungsweise das Berufliche Schulzentrum (BSZ) auf der Rote Jahne. Sie wollen die Interessen ihrer Altersgruppen in der Stadt vertreten und mitreden, sie wollen, dass auch die Stimme der Jugend beteiligt und gehört wird. Deshalb haben sie sich zu diesem Schritt entschieden und teilweise schon in der Vorbereitungsgruppe mitgemacht.

Robert hörte von seiner Mutter von dem Vorhaben. Der Zwölfjährige ist der Jüngste. Dass er dabei sein möchte, ist für die anderen kein Problem. "Zwischen 12 und 21 verändern sich doch alle krass. Selbst wir Älteren sehen vieles doch schon wieder anders als die Jüngeren", sagt Michel Reuter. Eine politische Karriere wollen sie mit diesem Schritt nicht starten, stellt Willy Krause klar. Deshalb bleiben Parteien außen vor, die Jugendlichen sehen sich ganz klar als Interessensvertreter aller Eilenburger Kinder und Jugendlichen, auch aus den Schulen, die nicht im Rat vertreten sind. Auch wenn es gewissermaßen "Politik im Kleinen ist. Schließlich wird ja auch ordentlich gewählt", merkt Michel an. Freunde und Bekannte reagieren ganz unterschiedlich. Fragen kommen schon: Was macht ihr da? Was wollt ihr?

In den nächsten Tagen sollen Wahlplakate in den Schulen aufgehangen werden. Kleine Steckbriefe stellen die Kandidaten vor. Gewählt wird am 1. Oktober - im Martin-Rinckart-Gymnasium, in der Friedrich-Tschanter-Oberschule, in der Schule zur Lernförderung sowie im Berufsschulzentrum Rote Jahne - jeweils in den großen Pausen. Jugendsozialarbeiter der Stadt sichern das Prozedere ab, es liegen Wahllisten bereit. Stimmberechtigt sind im Gymnasium 267, in der Schule zur Lernförderung 35, in der Oberschule 282 sowie im BSZ 35 Eilenburger. Zwischen 16 und 18.30 Uhr können Nicht-Schüler, die zwischen zwölf und 21 Jahre sind, ihren Erstwohnsitz in Eilenburg haben, im JuST und im Freizeittreff Falle EB abstimmen. In letzteren beiden Einrichtungen ist ein Ausweisdokument zur Legitimation erforderlich. Jeder hat drei Stimmen. Dort findet ab 19 Uhr die Auszählung statt.

www.facebook.de/jugendrat-eilenburg

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.09.2014

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