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Eilenburg Karat standen in Eilenburg voll unter Strom
Region Eilenburg Karat standen in Eilenburg voll unter Strom
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Energiegeladen beim Unplugged-Konzert in Eilenburg: Karat um Frontmann Claudius Dreilich (Mitte) begeisterten die Zuhörer mit neuen Songs und Kulthits. Quelle: Steffen Brost
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Eilenburg

Zwar suggerierte das "Unplugged"-Programm (ohne Strom), dass die fünf Musiker für ihre Instrumente und Mikros die Stecker ziehen würden. Stehlampen und Lämpchen mit Fransen zwischen der Technik auf der Bühne verbreiteten zudem eine Art Wohnzimmer-Flair. Und dem Motto des Abends verpflichtet, startete das Quintett wirklich ganz "ohne Strom" mit dem allseits bekannten und beliebten "Schwanenkönig" und erstem Gänsehauteffekt. Doch ruhige Momente sind oft trügerisch. Schon beim "Magischen Licht" waren die Band und das Publikum voll elektrisiert. Es folgten mit "Gewitterregen", "Blumen aus Eis" - samt fulminantem Rock'n'Roll-Zwischenspiel - "Jede Stunde" und allem, was die Besucher an Bekanntem, aber auch Neuem vom jüngsten Karat-Album "Seelenschiffe" hören wollten, Lied auf Lied mit handfestem und dem berühmten melodischen Karat-Rock.

Da hielt es die Musiker und die meisten Fans im Saal nicht mehr auf den Hockern und Stuhlreihen. Immer wieder suchte Sänger Claudius, der Sohn des Karat-Sterns Herbert, die Nähe zum Publikum. Die Freude an der Musik, so nah an den Fans dran, war den Bühnenstars anzumerken. "Der blaue Planet" und "Über sieben Brücken" fehlten natürlich nicht. Hunderte Stimmen komplettierten zum Schluss ein tolles Konzerterlebnis, das nicht nur Petra Wagner aus der Gemeinde Doberschütz unvergessen bleiben wird. Sie durfte mit auf die Bühne. "So etwas erlebt man nur einmal", schwärmte die Bunitzerin.

Karin Rieck

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