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Eilenburg Katzenbaby-Boom im Eilenburger Tierheim
Region Eilenburg Katzenbaby-Boom im Eilenburger Tierheim
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09:24 01.08.2016
Tierheim-Mitarbeiterin Daniela Gröschke mit Katzenbabys, die zur Vermittlung angeboten werden. Quelle: Karin Rieck
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Eilenburg

Katzenkinder berühren das Herz. So mancher kann sich vorstellen, dass die niedlichen, verspielten Wesen Fröhlichkeit ins Haus bringen. Dieses Bedürfnis kann das Eilenburger Tierschutzzentrum zurzeit zigfach bedienen. Denn die Kapazitäten der Katzenstuben am Färberwerder 14 im Gewerbegebiet Ost sind restlos ausgebucht.

Tierheim kommt kaum hinterher

„Wir sind zwar für die Fundtiere aus den Gemeinden, mit denen wir vertragliche Vereinbarungen haben, da. Aber den vielen freilebenden Katzen, die sich zu dieser Jahreszeit vermehren, können wir nur Stück für Stück mit Kastration beikommen“, bedauert Tierheimleiterin Annett Albrecht. Vor allem im Eilenburger Gartenverein Dobritzmark, in Authausen und Bad Düben, beispielsweise Am Schalm, würden zurzeit vermehrt herrenlosen Samtpfoten gesichtet. „Wir benötigen dringend in der Dübener Region Helfer, die uns bei dieser Problematik unterstützen“, so Albrecht. Grit Heinze, früher einmal im Tierheim als Leiterin tätig und Dübenerin, könne diese Aufgabe dort nicht allein bewältigen.

Katzenkinder werden abgelegt

Katzenkinder, abgelegt vor dem Tierheim, wie schon geschehen, sind also nicht die Lösung. Zumal sich die dazugehörige Katzenmutter meist nur schwer einfangen lässt. Über 100 Stubentiger in allen möglichen Farbzeichnungen, rund 60 Katzenbabys, die im Alter von acht bis zehn Wochen abgegeben werden können, turnen zurzeit durch Räumlichkeiten des Tierschutzzentrums. „Wir geben den Nachwuchs aber nur zu zweit aus der Hand oder wenn bereits eine Katze im Haushalt vorhanden ist“, merkt die Tierheimleiterin an.

Vermittlung von Hunden

Ihre drei Mitarbeiter, die im Schichtsystem stets gut ausgelastet sind und nur begrenzt auf freiwillige Unterstützung zurückgreifen können, zeigen sich froh, dass die Vermittlung von Hunden momentan ganz gut funktioniere. Vor allem kleinere Vierbeiner, ist zu hören, müssten nicht lange im Asyl verweilen. Ältere und größere Hunde – zurzeit werden knapp 40 Bellos gezählt – verbringen in der Regel ihren Lebensabend in der Anlage, die sogar über einen kleinen Tierfriedhof für langjährige Insassen verfügt. Außerdem wollen ein kleiner Hühnertrupp, Enten, Gänse, Schafe und Ziegen versorgt werden.

Tag der offenen Tür

Wem Katzen zulaufen, den bittet das Tierheimteam um Verständnis. Alle möglichen Publikationswege würden genutzt, um den Katzenbaby-Boom zu bewältigen und wieder Platz zu schaffen. Wer sich genauer kundig machen möchte, kann sich den nächsten Tag der offenen Tür am Färberwerder bereits vormerken, der am 20. August stattfindet. Oder telefonisch mit dem Tierheim unter 03423 758928 Kontakt aufnehmen.

Von Karin Rieck

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