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Eilenburg Kinderstadt Eilenburg – nächstes Jahr wird wieder gebaut
Region Eilenburg Kinderstadt Eilenburg – nächstes Jahr wird wieder gebaut
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06:00 10.07.2017
Der sonnig lachende Löwe ist das Wappentier der Kinderparadies-Kinderstadt 2017. Quelle: Heike Liesaus
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Eilenburg

Die dritte Eilenburger Kinderstadt ist Geschichte. Nach WiViKi, was 2015 für Wilde-Viereck-Kinderstadt stand, der Kids-City im vorigen Jahr, gab es nun das Kinder-Paradies in der ersten Sommerferienwoche. Das wurde direkt am Jugendtreff Just in Eilenburg-Ost aufgebaut. Eine Lösung, die es den Organisatoren um einiges leichter machte. Und bei der es deshalb sehr wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren bleiben wird, so André Steinert vom Just-Treff. „Denn hier ist dank der Anbindung ans Just nötige Infrastruktur da. Viele Dinge müssen nicht mühsam hin- und hertransportiert werden.“ Außerdem fanden hier auch die Workshops statt, die die Kinder schon seit Monaten auf die Woche vorbereiten. So konnte zum Beispiel ein Hochbeet für Kinderstadt schon zur richtigen Zeit angelegt werden.

Bereicherung

Weil die Stadt auf Zeit von einer Mauer, konkret von blickdichten Planen an Bauzäunen umgeben ist, damit die Kinder unter sich sein können, ist das Umfeld ohnehin weitgehend ausgeblendet, egal, ob sie in den Jahren nun an der Grundschule Ost oder am Mehrzweckgebäude an der Halleschen Straße in Eilenburg-Berg aufgebaut wurde. Von der Idee, die Kinderstadt immer an anderen Orten in Eilenburg aufzubauen, wurde sich zwar verabschiedet, aber sonst: „Die Kinderstadt ist eine Bereicherung“, zeigte sich auch Oberbürgermeister Ralf Scheler (parteilos), der auch in diesem Jahr wieder das Projekt seit der Grundsteinlegung mit mehreren Besuchen begleitet hatte, begeistert. „Sie ist auch ein Alleinstellungsmerkmal, das es im Umfeld so nicht gibt. Wir wollen sie gern wieder unterstützen.“

Eigene Regeln

Die Kinderstadt 2017 kümmerte sich gar um das Wohl der Tiere. Ihre Bürger hatten entschieden, dass die Einnahmen des Stadtfestes, das zum Abschluss gefeiert wurde, dem Eilenburger Tierheim zu Gute kommen sollten. Beim Fest konnten dann auch die Eltern und Anwohner bewundern, was die Kinder in den vergangen Tagen gebaut hatten: Windmühle, Wasserrad, Piratenschiff, Eisladen, Solar-Ofen gehörten dazu. Neben den Baumeistern waren die 39 acht- bis zwölfjährigen Kinder auch im Erfinderclub, im Presseteam und Power-Girlies tätig. Die Regeln in der Stadt gestalteten sie selbst.

Von Heike Liesaus

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