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Eilenburg Kindertag im Tierpark Eilenburg
Region Eilenburg Kindertag im Tierpark Eilenburg
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00:33 31.05.2018
Tommy Schmidt musste Jannes Müller gar nicht helfen. Der kleine Angler holte sich die Entchen an Land. Quelle: Foto: Anke Herold
Eilenburg

Ist beim Lama Vorsicht geboten? „Nein, der Oskar spuckt nicht. Im Gegenteil er mag es sehr, wenn man ihn streichelt. Solange er in der Nähe seiner Familie bleiben kann und seine Damen und das gerade mal drei Wochen alte Fohlen sieht, ist alles in Ordnung“, erklärte Tierpflegerin Peggy Tessmann dem siebenjährigen Philipe Lehmann. Der mutige, junge Mann ließ sich nicht zweimal bitten und streichelte das imposante Lama. „Er hat ja ein ganz weiches Fell“, stellte der Junge fest. Gemeinsam mit seinen Großeltern besuchte er am Sonntag den Tierpark in Eilenburg und genoss die ruhige Atmosphäre.

Angebote zum Spielen und für Geschicklichkeit

Die Mitarbeiter hatten zum Kindertag eingeladen und sich für die großen und kleinen Gäste wieder jede Menge Abwechslung einfallen lassen. Paul Joachim und Benjamin Misch vom THW begleiteten einen Tretautoparcours und stellten sicher, dass die Fahrt mit den Tretautos ohne Zwischenfälle ablaufen konnte. Den geschickten Fahrern wurde vor Ort gleich ein Kinderführerschein ausgestellt. An den Ständen fiel die Entscheidung zwischen Popcorn, Zuckerwatte oder lieber doch gebrannten Mandeln und Liebesperlen nicht leicht.

Zum Kindertag wurde aber nicht nur genascht, sondern auch gespielt. In diesem Jahr waren die Namenlosen aus Delitzsch zu Gast und hatten viele Spiele im Gepäck, die Geschicklichkeit sowie Achtsamkeit trainierten und vor allem Spaß bereiteten. Der kleine Jannes Müller angelte ein Entchen nach dem anderen aus dem Wasser und genoss den Vormittag mit seinen Eltern. „Es ist richtig super heute hier. Für alle Altersklassen wird etwas geboten. Das Rahmenprogramm bietet viel Abwechslung“, sagte der Vater, bevor er mit seiner kleinen Familie den Rundgang fortsetzte.

Ferkel und Esel sind die Lieblinge

Die jungen Schweinchen hatten es besonders dem kleinen Roman Kauthe angetan. „Wir sind gerade erst gekommen und gehen immer gleich zuerst hierher, weil mein Sohn von den Ferkeln ganz begeistert ist“, erklärte die Mutter und die Tochter fügte hinzu: „Ich mag die Esel, weil die so schön struppig sind“. Sie traute sich auch, später Lama Oskar zu streicheln.

Ebenfalls in den Genuss ganz vieler Streicheleinheiten kamen das Frettchen Filou und die Miniponys. Am Nachmittag umrahmten die Arkodeonasse den Sonntag mit flotten Rhythmen. Natürlich fuhr auch die Parkeisenbahn unermüdlich durch das Gelände und die Hüpfburg ließ die Großen entspannen und die Kleinen toben.

Von Anke Herold

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