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Kobylin und Jesewitz seit zehn Jahren im Austausch

Kobylin und Jesewitz seit zehn Jahren im Austausch

Schüleraustausch - seit zehn Jahren geht es hin und her zwischen Kobylin und Jesewitz. Dieser Tage waren erneut 18 Mädchen und Jungen aus der polnischen Grundschule in der Lindelbach-Gemeinde zu Gast.

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Welches Tier kann was bei der Zirkus-Party tun? Die polnischen Grundschüler erzählen es auf Deutsch.

Quelle: Heike Liesaus

Eilenburg. Nur die Besten Deutsch-Lerner können mit, erzählte Lehrerin Lidia Rekosiewicz. Insgesamt haben nämlich 40 Schüler Unterricht in dieser Fremdsprache. Was sie schon gelernt haben, stellten die polnischen Viertklässler bei der Abschlussfeier mit einem kleinen Stück unter Beweis: Eine Zirkusparty sollte gefeiert werden und jedes Tier erzählte - natürlich auf Deutsch - was es dazu beitragen kann.

"So etwas schaffen wir leider nicht", musste die Jesewitzer Schulleiterin Kerstin Bröse schmunzelnd einräumen. "Vielleicht würde ein Arbeitsgemeinschaft helfen. Im regulären Unterricht ist das nicht unterzubringen. Wir haben ja keinen Polnisch-Lehrer." Da wollte Bürgermeister Ralf Tauchnitz (WV) schnell Kollegin Rekosiewicz kapern. Schließlich beabsichtige die Jesewitzer vierte Klasse, in sechs Wochen den alljährlichen Gegenbesuch zu starten. So lange könne die Lehrerin ja hierbleiben, um mit den hiesigen Schülern und Pädagogen ein kleines Programm zu üben, schlug er scherzend vor. Aber daraus wurde nichts. Die polnischen Kinder wollten ihre Lehrerin unbedingt wieder mitnehmen.

Offenbar sind alle auch diesmal mit wenigen Sprachkenntnissen gut zurechtgekommen: Jeweils zwei Kinder waren bei Gasteltern einquartiert. Begrüßung im Gasthaus Jesewitz, Spiele auf dem Sportplatz, Flughafenbesichtigung, Matheausstellung Inspirata, Leipziger Hauptbahnhof", berichtete Schulleiterin Kerstin Bröse aus dem vollen Programm, aber auch der Indorspielplatz in Taucha und eine Stadtführung in Torgau sowie Action in der Sportmühle Nischwitz bei Tischtennis Bowling und Hockey. Bürgermeister Tauchnitz überreichte zum Abschluss auch noch Badminton- und Tischtennisschläger, damit die Gäste zu Hause weiterspielen können.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.04.2013

Heike Liesaus

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