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Konishiwa in Mockrehna

Konishiwa in Mockrehna

herzlich willkommen, hieß es gestern in Mockrehna. Ein straffes, knapp einwöchiges Besuchsprogramm führte die japanischen Gäste des Leichtathletikclubs Eilenburger Land zum Abschluss in die Pumphut-Grundschule.

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Ein solches Pumphut-Shirt haben die Mockrehnaer Grundschüler auch ihren japanischen Gästen gestern geschenkt.

Quelle: Wolfgang Sens

Konishiwa. "Weil ich hier mal den Ganztagsunterricht betreut habe und die Schule eine der modernsten in der Region ist", erklärte Regional-Trainierin Ines Voß, die mit ihrem Mann Gerald, LC-Vizepräsident, schon seit Jahren Kontakte ins Land der aufgehenden Sonne pflegt. 14 Zehn- bis Zwölfjährige und drei Erwachsene aus befreundeten Sportvereinen, die vom japanischen Toyama auf der Insel Honshu über Tokio und Frankfurt nach Nordsachsen reisten, wurden im Pumphutdorf liebevoll empfangen. Gewöhnlich Tausende Kilometer Entfernung spielten bei Tanz und Gesang, Spielen und Sport sowie kleinen Geschenken auf dem erst dieser Tage fertig sanierten Sportplatz des Schulcampus in Mockrehna keine Rolle. Die Kinder, auch Erwachsene, hatten auf Anhieb Spaß miteinander. Sprachbarrieren wurden mit Englisch oder dem Google-Übersetzer überbrückt. Miyuki Igaraki, die beim Studium in Wien Deutsch lernte, sorgte für allgemeine Gaudi, als sie die Sage vom Pumphut - in die Rolle schlüpfte Lukas Felbel aus der 9 b - ins Japanische übertrug. "Alle haben sich sehr viel Mühe gegeben. Wir fühlen uns sehr wohl in Deutschland und möchten uns für die Gastfreundschaft bedanken", so die junge Frau, deren Tochter bei den Vorführungen der Karate-Mädels bewundernde Blicke erntete. Nach vielen Eindrücken aus Eilenburg mit Einschulungsfeier in der Berg-Schule, beim Reginenfest, im Altenburger Schlossmuseum, in Dresden und auf der Bastei geht es heute im Flieger über Leipzig und Frankfurt zurück nach Japan. Ein Wiedersehen 2016 ist fest eingeplant. kr

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.08.2015
Karin Rieck

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