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Kontinuität auf dem Schleudersitz

Kontinuität auf dem Schleudersitz

Eilenburg. In den vergangenen Jahren ist der Trainerstuhl des FC Eilenburg zum Schleudersitz mutiert. Gingen Carsten Hänsel und Béla Virag noch freiwillig nach einer Saison, wurden ihre Nachfolger Rico Winkler und Olaf Schaller nach jeweils einjährigem Intermezzo gegangen.

Beim morgigen Start in die Landesliga-Saison 2013/14 in Riesa (Anstoß 17 Uhr) sitzt nun also Tomislav Piplica auf dem zuletzt wenig bequemen Sessel, dem etwas Kontinuität mehr als gut täte. "Es ist nun einmal eine schnelllebige Zeit", sagt FCE-Präsident Gerd Stephan. "Fakt ist, dass sich "Pipi" hier pudelwohl fühlt. Wir werden sehen, wie lange wir ihn halten können."

Auch das Transfer-Karussell drehte in der Sommerpause beinahe durch, fünf Spieler gingen, sieben Neue kamen, allesamt Anfang 20. Da gerät selbst so ein ausgebuffter Kerl wie Piplica ein wenig in die Zwickmühle: "Wir müssen mit den Neuen Geduld haben, auch wenn nicht viel Zeit ist." In derartige Widersprüche scheint sich die Mannschaft nicht verstricken zu wollen. Eilenburg präsentierte sich in der Vorbereitung bereits gut sortiert, trotzte unter anderem Oberligist Grün-Weiß Piesteritz ein 1:1 ab. Im Landespokal kam die "Macht von der Mulde" am vergangenen Sonnabend zu einem lockeren 5:0 beim 1. FC Pirna (Bezirksliga). Morgen ist all das jedoch nichts weiter als eine statistische Fußnote. Und Eilenburg steht sofort ein wenig unter Zugzwang, eine Pleite beim Aufsteiger - und sofort wäre ordentlich Druck auf dem Kessel. "Wir richten uns nicht nach dem Gegner, sondern wollen unser Spiel durchdrücken", sagt Stephan. Als etwas kompliziert könnte sich derweil Piplicas Überbeschäftigung erweisen. Der 44-Jährige ist gleichzeitig Co-Trainer der Nationalmannschaft Bosniens, war und wird viel abseits des FCE unterwegs sein und baut deswegen auf die Zusammenarbeit mit den Co-Trainern Frank Thiele und Harry Bellot. "Ich bin immer offen für Diskussionen. Nur so kommt man weiter", sagt Piplica. Mal sehen, ob die Gesprächsrunden dabei helfen, den Schleudersitz etwas sicherer zu machen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.08.2013

Johannes David

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