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Eilenburg Kritik an unübersichtlicher Kreuzung: Hohenprießnitzer fordern Spiegel
Region Eilenburg Kritik an unübersichtlicher Kreuzung: Hohenprießnitzer fordern Spiegel
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09:00 06.11.2016
Die ohnehin schon gefährliche Kreuzung der Noitzscher Straße/B 107 in Hohenprießnitz könnte mit einem Spiegel sicherer gemacht werden. Quelle: Manfred Moßmann
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Hohenprießnitz

Hitzige Debatten dieser Tage im Vereinsring Hohenprießnitz: Die neue Bushaltestelle in der Schulstraße verändert die Verkehrsströme im Dorf. Das mit hohen Summen geförderte, behindertengerechte Bauwerk soll am Montagvormittag übergeben werden. In früheren Sitzungen des Gemeinderates Zschepplin war schon erläutert worden, warum nunmehr Sackgassen von der Noitzscher Straße bis zum Einkaufszentrum und von der Ortsdurchfahrt der B 107 aus bis zum Parkplatz an der Grundschule nötig seien. Was auch die Frequenz im Bereich der unübersichtlichen Kreuzung Noitzscher Straße/B 107 erhöht.

Vereinsring kritisiert den Ortsvorsteher

„Die Leiter der 25 Vereine verständigen sich an ihrem Stammtisch nicht nur über Vereinsfragen, zurückliegende und bevorstehende Aktivitäten. Der Vereinsring etablierte sich auch als aktiver Gestalter des Lebens im Ort und als Sprachrohr hunderter Mitglieder und Bewohner in verschiedenen kommunalen Angelegenheiten“, umriss Manfred Moßmann die Bedeutung des Gremiums. So sei die Teilnahme von Ortsvorsteher Erhard Naumann an den monatlichen Treffs üblich. Seine Position zur erhöhten Gefährdung im Hauptkreuzungsbereich an der Bushaltestelle der B 107 sei diesmal besonders „heftig und kritisch“ aufgenommen worden. „Durch die zukünftige Sperrung der Schulstraße, aus Gründen der Sicherheit der Kinder, wird sich der Verkehr an der ohnehin schon gefährlichen Kreuzung weiter verstärken“, teilt Moßmann im Namen des Vereinsrings mit. Deshalb sollten sich Ortschaftsrat und Gemeinderat für die Aufstellung eines Spiegels einsetzen, damit Linksabbiegern Einsicht in die Dübener Straße ermöglicht wird. Die Position des Ortsvorstehers, „dass er da nichts machen könne und der einzelne Bürger sich selber an die für die Bundesstraße zuständige Stelle wenden und beschweren solle“, sei mit Protesten aufgenommen worden. Der Moderator des Abends, Rolf Schulze, habe Naumann mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass der gewählte Ortschaftsrat verpflichtet sei, sich für die Belange der Bürger einzusetzen. Schon zu oft sei zu hören gewesen, dass Dinge, die verändert werden sollten, „nicht gingen“.

Von Karin Rieck

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