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Eilenburg Krokusse und viel Holz locken wieder nach Wildschütz
Region Eilenburg Krokusse und viel Holz locken wieder nach Wildschütz
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14:40 19.05.2015
Im Garten von Familie Müller in Wildschütz drängen sich die Frühblüher bereits dicht an dicht. Und so freut sich Sybille Müller, hier mit Enkelkind und Haushund Buddy, am Wochenende auf viele Besucher, die ihr Heimatdorf mit der Kaffeestube und der Ausstellung in der Kirche zur Krokusblüte wieder ansteuern werden. Quelle: privat
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Wildschütz

Sybille Müller, die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, und ihr Mann Gerhard, der für die zahllosen Frühblüher in seinem Garten sowie rings ums Gotteshaus bekanntlich über viele Jahre den grünen Daumen schwingt, reagieren nunmehr auf eine Fragen-Flut, ob der Lenz im Mockrehnaer Ortsteil denn nun gebührend begrüßt wird - mit der beliebten Kaffeestube und einer Themenschau im Gotteshaus. Letztere war wegen der kurzen Blütezeit nach dem strengen Winter im Vorjahr sowie der Renovierung der Kirche ausgefallen. "Nun ist es bei diesem frühlingshaften Wetter aber wieder an der Zeit, am Sonnabend zwischen 14 und 17 Uhr in die Kaffeestube einzuladen", lockt Sybille Müller. Und in der Ausstellung zur Krokusblüte, die bereits ab 12 Uhr geöffnet und für die am Freitag zwischen 16 und 17 Uhr noch Exponate abgegeben werden können, dreht sich diesmal alles um hölzerne Gegenstände des Alltags. Die Besitzer schöner Stühle, von Haushaltsgeräten, Spielsachen, Skulpturen aus Holz - vornehmlich aus und um Wildschütz - haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. "Was am Ende wirklich zusammenkommt, davon wollen wir uns überraschen lassen", so die Müllers. Bis zu 1600 Besucher an drei Frühblühwochenenden in Wildschütz - das könnte, sollte sich der Winter weiter so vom Lenz in die Schranken weisen lassen, der originelle Zähl-Apparat am Hause der Müllers durchaus wieder registrieren: Einfach einen Stein in die Schale werfen. Jeden Abend wird während der Blütezeit gezählt. Auch Spenden für den Kredit, der wegen der Kirchenrenovierung noch abgetragen werden muss, sind willkommen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.02.2014

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