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Eilenburg Kulturnetz eigenArt: Was diese Eilenburger Jungs anfassen, funktioniert
Region Eilenburg Kulturnetz eigenArt: Was diese Eilenburger Jungs anfassen, funktioniert
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11:24 14.06.2016
Stefan Ohmke, Marcus Klennt, Johannes Heyn und Alexander Fiebeler (von links) kümmern sich um den guten Ton und das Licht, hier bei der Offenen Bühne 2011. Quelle: Thomas Jentzsch (Archiv)
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Eilenburg

In Eilenburg muss man nicht mindestens 70 Jahre alt sein oder schon 30 Jahre Vereinsmitglied, um bei der alljährlichen Ehrung Ehrenamtlicher auf die Bühne gerufen zu werden. „Auch junge Leute haben Verdienste“, hob Laudatorin Annett Krause hervor, als die Vertreter des Kulturnetzes eigenArt im Rahmen der Heinzelpreis-Premiere unter den Ausgezeichneten waren. Der Verein wurde 2008 gegründet, um das kulturelle Leben in der Muldestadt zu bereichern und um anderen Einrichtungen zur Seite zu stehen. Vor allem wenn sich junge Leute mit Musik beschäftigen. Aber auch die Organisation von Volleyball- oder Fußballturnieren stehen auf dem Plan.

Konzerte und Veranstaltungen

Seit 2009 hat die Gruppierung als Trägerverein des Projektes Musikwerkstatt ein Netzwerk mit verschiedenen kulturellen Institutionen der Region geschaffen, fördert den Erfahrungsaustausch, vermittelt unter verschiedenen Akteuren auch Hilfe zur Selbsthilfe. Die Aktiven der Musikwerkstatt, allen voran Alexander Fiebeler und Johannes Heyn, unterstützen bei Veranstaltungsplanungen, beraten junge Bands, verleihen Veranstaltungsequipment oder richten Konzerte aus. Gemeinsam mit den Gruppen des Jugendhauses VI werden Events organisiert und andere Vereine dank der technischen Möglichkeiten unterstützt, damit sich diese präsentieren können. Auch Veranstalter der Bader-Scheune, des Burgvereins oder des Laientheaters, von Rinckarts Hofmusik, Schulchöre, der Lebenshilfe und des DRK Eilenburg wissen die Unterstützung der technisch versierten Jungs zu schätzen.

Noch nie etwas schief gelaufen

„Um diese Veranstaltung auflockern zu können, habe ich im Vorfeld versucht, Informationen zu erhalten, um mit einer Anekdote zum Verein zu unterhalten“, sagte Krause. Sie hatte aber nur zur Antwort bekommen: Es ist noch nie offensichtlich etwas schief gelaufen. Was die Jungs anfassen, funktioniert. Einen besseren Anlass, um den Mitgliedern vom Kulturnetz eigenArt Dank zu sagen, gibt es dann ja wohl nicht.

Nicht vergessen seien außerdem die Akteure in der Sport-Kategorie – Taekwondo-Gemeinschaft, Kegelverein und Eilenburger Marathon-Verein – die ebenfalls in diesem Jahr aufs Ehrenamts-Treppchen steigen durften. Das erklommen im Jahrgang 2016 insgesamt vier Einzelpersonen und vier Vereine in den Kategorien Soziales, Kultur und Sport sowie als erste Heinzelpreisträgerin Yvonne Henselin von der Kinder- und Jugendarche.

Von Karin Rieck

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