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Eilenburg Kunst auf dem Rad - Mädels zeigen beim Stoppelfest in Doberschütz ihr Können
Region Eilenburg Kunst auf dem Rad - Mädels zeigen beim Stoppelfest in Doberschütz ihr Können
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00:35 16.09.2015
Mario Graß trainiert die Kunstradsportler seit 1990. Auf einem Rad fahren, dabei Balance halten und in der Gruppe bleiben, das zeigen die vier Mädchen. Quelle: Birgit Rabe
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Aber es hat deswegen oder trotzdem das gewohnte "Bombenwetter". Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Festzelt voller gut gelaunter Gäste aller Altersklassen am Samstag zur besten Kaffeetrinkzeit ist. Kuchen gibt es in Hülle und Fülle. Den haben die Eltern gebacken, die zur Zeit Kinder im Kindergarten haben. Den verkaufen sie, der Erlös geht wieder in das "Kinderhaus" - für ein Spielgerät.

Einer der Organisatoren, Andreas Mählmann, beschreibt das lange Wochenende mit den Worten: "Hier machen Doberschützer für Doberschützer ein Fest. Je mehr mitmachen, desto schöner wird es." Genau das leben sie aus, die Doberschützer mit ihrem Festprogramm, das über drei Tage geht. Fast nur in Eigenleistung wird Stunde um Stunde gefüllt, nur wenig wird eingekauft. "Am Freitagabend", erzählt Mählmann, "haben die Kinder eine Mini-Playback-Show für die Eltern veranstaltet. Daran schloss sich eine Disco an, bei der Kinder, Eltern, Jugendliche und Ältere zusammen waren und Spaß hatten. Das war ein richtiges großes Familienfest."

Am Samstagnachmittag treten die Kita-Knirpse, die Fifty-Fifty-Girls, die Kinder- und Jugendtanztruppe, die Kunstradsportler und andere auf. Alle tragen zum guten Gelingen bei. Den Rest, die Stimmung, das machen die Besucher - und die ist fantastisch. Das Fest läuft unter der Fahne des ortsansässigen Heimatvereins Goldberg, der auch im Verlaufe des Jahres so manchen anderen Höhepunkt organisiert.

Am Abend sorgen dann planmäßig die Mädchen- und die Frauen-Tanzgruppen für Stimmung, werden dann aber unterstützt von den Schlager-Ladies, die Andrea Berg und Helene Fischer doubeln. Elke Kneiß, gebürtige Doberschützerin, findet das Fest "spitze. Ich bin hier geboren, will auch nicht weg. Diese Gemeinschaft ist es, die das Leben im Ort so erlebenswert macht", schwärmt sie. Ähnlich empfindet Tino Walusczyk, der nun schon seit vielen Jahren in Doberschütz lebt. Stolz macht er Fotos von seinem Sohn Jonas, der auf der Bühne steht. Der unterstützt nämlich die Tänzerinnen beim "Mambo Nr. 5" von Lou Bega mit seiner Trompete. Das ist wieder ein Beispiel für die Vielfältigkeit der Menschen im Ort Doberschütz, die ihre Talente an dem Wochenende in den Dienst aller stellen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.09.2015

Birgit Rabe

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