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Läufer trotzen Herbstwetter

Läufer trotzen Herbstwetter

Tradition an der Mulde. Der VfL Eilenburg lud am Sonntag zum 17. Muldeauenlauf ein. Cheforganisator Andreas Quietzsch und sein Team sind mit den Teilnehmerzahlen zufrieden.

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Impressionen vom 17. Muldenauenlauf in Eilenburg.

Quelle: Steffen Brost

Eilenburg. "Wir hatten im Vorfeld rund 60 Voranmelder. Heute kamen nocheinmal knapp 40 dazu.

Mit den Zahlen können wir angesichts des Wetters zufrieden sein. Außerdem ist der Lauf auch kein Wertungslauf des dritten Ezel-Cup von Nordsachsen mehr. Die Gesamtsieger stehen bereits vor dem heutigen Tag fest. Der Lauf ist reine Tradition. Den gab es übrigens schon vor der Wende. Damals unter dem Namen Chemiearbeiterlauf", erzählte der Eilenburger. Noch im Regen bauten die Vereinsmitglieder am Morgen das Start- und Zielareal in der Belianstraße auf. Doch eine Stunde vor dem Start drehte Petrus den Hahn ab. Im Meldebüro hatten Doris Fröhlich und Manuela Kraft-Quietzsch alle Hände voll zu tun, um bis zum Fünf-Kilometer-Rennen noch die stehenden Schlange interessierte Sportler abzuarbeiten.

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Eilenburg. Tradition an der Mulde. Der VfL Eilenburg lud am Sonntag zum 17. Muldeauenlauf ein. Cheforganisator Andreas Quietzsch und sein Team sind mit den Teilnehmerzahlen zufrieden.

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Doch alles klappte wie am Schnürchen und so konnte Jens Küster halb elf die Kurzstreckler auf ihren Fünf-Kilometer-Kurs schicken. Angeführt von Bernd Spangenberg, der das Führungsfahrrad lenkte, jagten die 18 Läufer und Walker gen Muldenaue. Gleich vornweg der spätere Sieger. Florian Kühne vom TSV Burkhartshain. Der Jugendliche gab die Führung bis zur Ziellinie nicht mehr ab und gewann in 19:59 Minuten vor seinem Vereinskameraden Rocco Martin und Valentin Walter, die im Minutentakt folgten. Der Sieg bei den Frauen ging ebenfalls nach Burkhartshain. Linda-Maria Grinda brauchte 23:32 Minuten bis zum Erfolg. Auf die Plätze liefen die Eilenburgerin Paula Seehaus und Paula Scholz vom SV Grün-Weiß Pretzsch. Bei den Walkern holte sich Manfred Schmidt aus Delitzsch in 33:43 vor dem Tauchaer Hans-Jürgen Krahl und Ernst Drummer aus Eilenburg den Sieg. Die Frauenwertung entschied Christa Knauth aus Leipzig vor den beiden Eilenburgerinnen Kerstin Riedel und Sabine Böhm für sich. Interessierter Beobachter am Rand des Geschehens war Swen Kaminksy, Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordsachsen. Noch vor wenigen Tagen lief er beim Teichelauf erfolgreich über fünf Kilometer ins Ziel. "Ich werde erst wieder beim Mazdalauf antreten. Heute schaue ich mir das als Zuschauer an", sagte der Sportchef. Er konnte unter anderem auch sehen, wie einstige Strategen des Langstreckenlaufes aus Eilenburg wieder zurück in ihre Heimat fanden.

So startete Gerd May nach langen Jahren der Abstinenz wieder bei einem Lauf. "Ich bin eigentlich Triathlet und habe wieder Lust zum Laufen verspürt. Schön das es die Veranstaltung noch gibt", freute sich der Rackwitzer. Auch die ehemalige erfolgreiche Geherin Judith Schwarzer nutzte einen Besuch in der Heimat zum Start. "Ich lebe jetzt in Salzburg. Nach vielen Jahren ist das mal wieder ein Lauf in meiner Stadt", erzählte die junge Frau. Dann hatten die Zehn-Kilometer-Läufer das sagen. Die Favoriten waren schnell ausgemacht. Mit Olaf Ueberchär vom LFV Oberholz bei Leipzig und Lars Krause aus Grimma schien der Kampf um die Krone bereits vergeben. Trotz einiger kurzfristiger Veränderungen an der Laufstrecke, die dem Juni-Hochwasser in der Aue geschuldet waren, setzte sich schnell eine Gruppe vom Feld ab und sorgte für Tempo. Nach zwei Dritteln der Distanz verschärfte der Grimmaer Krause das Tempo und setzte sich mühelos ab. Er gewann in 33:10 Minuten vor dem Markkleeberger Seamus Müller, der 32 Sekunden später einlief. Auf Platz drei holte sich Tobias Schumann von Tri-Sport Wurzen nach 34:22 Minuten. Die Siegerin bei den Frauen hieß nach 41:40 Minuten Judith Schwarzer von Union Salzburg. Die ehemalige Eilenburgerin verwies Liane Muschler (SC DHfK Leipzig) nach 42:28 Minuten und Beate Henkel von Einheit Grimma mit 44:07 Minuten auf die Ränge. Nach dem Muldeauenlauf wurden traditionell die Gesamtsieger des Laufcupes geehrt. Doch nach dem Lauf ist vor dem Lauf. "Die Vorbereitungen für den Mazdalauf am 2. März laufen bereits auf Hochtouren. Wir hoffen auf über 1000 Aktive. Das Anmeldeportal wird in den nächsten Tagen freigeschaltet", freut sich Quietzsch schon auf den Start des 4. Ezel-Cups.

Steffen Brost

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