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Eilenburg Lagerhalle in Schöna brennt lichterloh
Region Eilenburg Lagerhalle in Schöna brennt lichterloh
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11:47 06.07.2016
Schon von weitem ist die Rauchsäule in Schöna bei Sonnenaufgang zu sehen. Quelle: Feuerwehr Mockrehna
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Schöna

Schon von Weitem war am zeigen Mittwochmorgen bei Sonnenaufgang die Rauchsäule zu sehen. 5.07 Uhr rief die Sirene zum Einsatz. Fünf Wehren – aus Torgau, Mockrehna, Strelln, Audenhain und Schöna – rückten kurz danach in der Gemeinde Mockrehna zu einem Scheunenbrand in den Ortsteil Schöna aus. Insgesamt 45 Kameraden, informierte Mockrehnas Gemeindewehrleiter Frank Dörschmann, bekämpften mit mehreren Löschfahrzeugen bis kurz nach 7 Uhr die Flammen, die in der Scheune an mehreren Traktoren, Anhängern, landwirtschaftlichen Geräten und Strohballen erheblichen Schaden anrichteten.

Die Ermittler der Polizei haben ihre Arbeit in der etwa 30 mal 15 Meter großen Lagerhalle, die einem Familienunternehmen in Schöna gehört, aufgenommen. Um die Brandwache vor Ort kümmern sich nach dem Großeinsatz nunmehr noch die Kameraden der Feuerwehr Schöna unter Leitung von Roland Böhm, der als Mitglied der Eigentümerfamilie selbst betroffen ist. „Wir hatten das Hallendach erst vor zwei Jahren neu gedeckt, stehen jetzt quasi vor einem Scherbenhaufen und müssen ganz von vorn anfangen“, zeigte sich der Schwiegersohn schockiert und hofft auf eine Regulierung des Schadens, der noch nicht genau beziffert werden kann, durch die Versicherung.

Die Brandursache steht ebenfalls noch nicht fest. „Nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst haben“, vermutete Dörschmann. Für eine Brandstiftung, die die Gemeinde Mockrehna sowie das Umland in den Jahren 2013 und 2014 mit mehreren Bränden, auch in Scheunen, in Atem hielt, gebe es bislang keine Hinweise.

Wehrleiter Dörschmann kritisierte außerdem die analoge Funkverbindung zur Leitstelle in Leipzig, die bekanntlich neuerdings die Einsätze in der Region koordiniert. „Das hat nicht so geklappt, wie es sein sollte. Als wir im Gerätehaus zurück waren, haben die Kameraden mehrmals erfolglos versucht, sich beim Disponenten einsatzbereit zu melden. Es vergingen Minuten, ehe eine Rückmeldung seitens der Leitstelle einging. Das ist unbefriedigend.“

Von Karin Rieck

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